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Jugendliche ohne Lehrstelle: Konzept fehle

Gifhorn Jugendliche ohne Lehrstelle: Konzept fehle

913 Ausbildungsstellen und 1521 Bewerber; In der Region Gifhorn fanden im vergangenen Jahr 608 Jugendliche keine Lehrstelle. Die Ausbildungsplatzinitiative Ready4work, der Regionalverbund für Ausbildung (RVA) und die Berufsbildenden Schulen II arbeiten Hand in Hand, um diesen „unversorgten Jugendlichen“ eine Zukunftsperspektive zu geben.

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Gemeinsames Engagement für Lehrstellen: (v.l.) Carsten Melchert, Albrecht Düsel und Elisabeth Krüger zogen Bilanz.

Quelle: Photowerk (cc)

Gifhorn. „Allein 2015 hat Ready4work 215.000 Euro an Spendengeldern gesammelt“, erinnert Albrecht Düsel an Einnahmen aus Konzerten und einem Kochbuch-Verkauf. Nächste Aktion sei der Lauftag. 422 Mitglieder unterstützen Ready4work, 545 Azubis seien gefördert worden. Seit 2003 sei so die stattliche Summe von 3,3 Millionen Euro zusammen gekommen.

Neben „Partnerbeiträgen“ von Unternehmen und der kommunalen Förderung sei das Geld von Ready4work eine wichtige Finanzierungssäule des RVA, erklärt Geschäftsführerin Elisabeth Krüger. „Ready4work ist ein verlässlicher Partner“, verweist Krüger auf 13 Ausbildungsplätze, die der RVA in diesem Jahr anbiete. Seit 1998 seien über den RVA in der Region 2500 Ausbildungen mit hohen Bestehungsquoten auf den Weg gebracht worden.“

„Auch in den nächsten zehn Jahren wird sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt nur unwesentlich verändern - es besteht weiter akuter Handlungsbedarf“, ergänzt Düsel.

„Ein übergreifendes Konzept fehlt“, sagt BBS-II-Chef Carsten Melchert. Viele Betriebe hätten in den vergangenen Jahren die Nachwuchswerbung vernachlässigt. Es gebe aber auch positive Beispiele, verweist Melchert auf erfolgreiches „Personalmarketing“ der Tischler-Innung.

Für Düsel hat das Betriebspraktikum einen hohen Stellenwert: „Es ist Fundgrube für zukünftige Ausbildungsplätze.“

ust

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