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Gifhorn Stadt Jetzt drohen Warnstreiks in Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Jetzt drohen Warnstreiks in Gifhorn
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18:01 18.05.2018
Jetzt drohen Warnstreiks in Gifhorn: Während die Metall-Kollegen in anderen Unternehmen längst mehr Geld kriegen, sind die IAV-Beschäftigten seit Februar immer noch im Tarifstreit. Quelle: Michael Franke
GIfhorn

Den sogenannten Tariffreitag kennt die IAV-Belegschaft seit Anfang Februar. So lange laufen schon jene Kundgebungen zu den Tarifverhandlungen beim Ingenieurdienstleister aus Gifhorn. Läuft es nun sogar auf Warnstreiks hinaus, während Kollegen in der Metallbranche längst mehr Geld kriegen?

900 IAVler kamen zusammen

Zum achten Mal versammelten sich am Freitagmorgen mehrere Hundert Beschäftigte bei einer Kundgebung von IG Metall und Betriebsrat – zwei Stunden vor der nächsten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern. Mehrere Redner, darunter Wolfsburgs Erster Bevollmächtigter Hartwig Erb und Verhandlungsführer Johannes Katzan, sprachen zu den Beschäftigten. Diesmal waren nach Gewerkschaftsangaben rund 900 IAVler zusammen gekommen, mehr als sonst seit Februar.

Es geht der Gewerkschaft nicht nur um 4,3 Prozent mehr Gehalt. Sie hält es für „Wahnwitz“ (Erb), dass ausgerechnet in Zeiten des Fachkräftemangels die IAV nun die Einstiegsgehälter neuer Kollegen senken wolle. „Das ist bei uns ein absolutes No-go“, sagt Katzan im Gespräch mit der AZ. Er verstehe nicht, wie die Geschäftsführung dann noch Leute nach Gifhorn und zur IAV holen wolle.

Mehr Gehalt für alle

Zumal das wirtschaftliche Umfeld glänzend sei, sagte IG-Metall Bezirksleiter Thorsten Gröger. Seine Forderung deshalb: mehr Gehalt, und zwar für alle, und „eine Tabelle für alle Beschäftigten an allen Standorten“.

Am Nachmittag brachen die Arbeitgeber laut IG Metall die Verhandlungen ab. Nun gilt es als wahrscheinlich, dass es nach Pfingsten zu Warnstreiks auch am Gifhorner Standort kommen wird.

Von Dirk Reitmeister

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