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Jetzt doch Flüchtlinge im alten BGS-Standort

Gifhorn Jetzt doch Flüchtlinge im alten BGS-Standort

Gifhorn. Jetzt also doch Flüchtlinge statt Bundespolizei-Spezialeinheit: Die Stadt Gifhorn will auf dem ehemaligen BGS-Gelände am Wilscher Weg Unterbringungsmöglichkeiten für 40 Asylbewerber schaffen.

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Keine Anti-Terror-Einheit, sondern Flüchtlinge: Auf der alten BGS-Liegenschaft will die Stadt nun zur Unterbringung von 40 Asylbewerbern zwei Gebäude sanieren.

Quelle: Cagla Canidar

Eine Reaktivierung des Standorts für eine Anti-Terror-Einheit der Bundespolizei (AZ berichtete) ist damit offenbar endgültig vom Tisch.

Im November hatte Bürgermeister Matthias Nerlich der Bundespolizei die Liegenschaft zum Rückkauf angeboten, damit dort eine Anti-Terror-Einheit in der Nähe zur Fliegerstaffel untergebracht werden kann. Auf Nachfrage der AZ hatte damals die Bundespolizei schon abgewunken. Nun kehrt die Stadt zu einer Nutzungsmöglichkeit der Liegenschaft zurück, die davor im Gespräch war: Die Unterbringung von Flüchtlingen.

Diesmal allerdings offenbar in Eigenregie und nicht als weitere Unterkunft des Landes. „Die Stadt plant, in Kürze zwei direkt am Wilscher Weg gelegene BGS-Gebäude zu sanieren, um dort Unterbringungsmöglichkeiten für 40 Flüchtlinge zu schaffen“, sagt Rathaus-Sprecherin Annette Siemer. „Hintergrund für die Schaffung neuer Unterkünfte ist die Ankunft von wöchentlich 150 neuen Flüchtlingen, die im Landkreis untergebracht werden müssen.“

Öffentliche Bürgerinformation

Mit einer Bürgerinformation wolle die Stadt Gerüchtebildungen vorbeugen, so Siemer weiter. Eingeladen seien nicht nur Anlieger der BGS-Siedlung, sondern alle interessierten Einwohner, sich am Donnerstag, 11. Februar, ab 18.30 Uhr über die aktuellen Planungen hinsichtlich neuer Flüchtlingsunterkünfte zu informieren. Im Ratssaal des Rathauses werden Bürgermeister Nerlich, Erste Stadträtin Kerstin Meyer, Kämmerer Rainer Trotzek, Polizeichef Michael Feistel und Vertreter des Landkreises Rede und Antwort stehen.

rtm

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