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Jeder vierte Schulanfänger hat Probleme mit der Sprache

Gifhorn Jeder vierte Schulanfänger hat Probleme mit der Sprache

Gifhorn. Zu kleiner Wortschatz, unvollständige Sätze, Stammeln und Näseln: Jeder vierte Schulstarter im Kreis Gifhorn zeigt dem Gesundheitsamt zufolge Sprachauffälligkeiten. Was das Team rund um Fachfrau Barbara Franke auch feststellt: Ein Kindergarten fördert das Sprachvermögen.

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Stottern, näseln, zu kleiner Wortschatz: Ein Viertel der untersuchten Schulanfänger fallen beim Gesundheitsamt mit Sprachdefiziten auf.

1601 Mädchen und Jungen hat das Gesundheitsamt 2013 untersucht (2012: 1692). 59 Prozent waren unauffällig (58,6 Prozent). 16,6 Prozent zeigten leichte Auffälligkeiten (16,3), 15,7 Prozent waren schon in logopädischer Behandlung (so viel wie 2012), 8,5 Prozent hatten neu entdeckte Auffälligkeiten (9,2). Damit sei im Kreis jedes vierte Kind betroffen, landesweit jedes fünfte.

Mädchen sind besser: 64,5 Prozent waren unauffällig, so Franke, aber nur 54,1 Prozent der Jungen. Es sind mit 20,3 Prozent doppelt so viele Jungen in logopädischer Behandlung als Mädchen (10,6).

„Nur etwa die Hälfte der Kinder aus bildungsfernen Familien wies keine Beeinträchtigung auf, wohingegen fast zwei Drittel der Kinder aus Familien mit hohem Bildungsniveau sprachlich altersentsprechend entwickelt waren“, sagt Franke. Auch Migrationshintergrund spiele eine Rolle: 57,7 Prozent der Kinder mit und 59,8 Prozent der Kinder ohne waren unauffällig. „Der Anteil der während der Untersuchung neu entdeckten Auffälligkeiten ist allerdings bei den ausländischen Kindern höher“: 11,2 gegenüber 7,4 Prozent.

Ein Kindergarten fördere die Sprachentwicklung, sagt Franke. Bei 8,2 Prozent der Kita-Kinder wurde eine Abklärung empfohlen, dagegen bei 18,9 Prozent derjenigen Mädchen und Jungen ohne Kita-Besuch. Und: Erzieher entdeckten Auffälligkeiten frühzeitig, was eine zeitnahe Therapie fördere.

rtm

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