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Je weniger CO2, desto höher die Fördersumme

Isenbüttel Je weniger CO2, desto höher die Fördersumme

Isenbüttel. An einer Förderrichtlinie zum Klimaschutz-Thema energetische Altbausanierung sitzt die Gemeinde Isenbüttel zurzeit gemeinsam mit der Beraterfirma Merk-Watt (AZ berichtete). Im jüngsten Umwelt- und Wegeausschuss ging es um erste Details.

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Energetische Altbausanierung: Die Gemeinde Isenbüttel arbeitet gerade an den Richtlinien für ihr Förderprogramm.

Quelle: Archiv

Klaus Rautenbach (Grüne) informierte die AZ auf Nachfrage über den Stand der Dinge: „Wir wollen die Erstberatung der Bürger durch zertifizierte Energieberater fördern, und wir wollen eine Baubegleitung fördern.“ Jährlich will die Gemeinde eine vorher politisch beschlossene Summe in den Haushalt einstellen, von der sie dann diese Förderung finanziert - 2014 sind es 20.000 Euro. „Ist der Topf leer, werden in diesem Jahr keine weiteren energetischen Sanierungen mehr gefördert“, erklärt Rautenbach das Prinzip. Wer zuerst beantragt, hat also die größten Chancen.

Um nicht einfach auf blauen Dunst hin zu beantragen, gibt es zertifizierte Energieberater. Die Gemeinde Isenbüttel denkt über einen Kooperationsvertrag mit mehreren dieser Berater aus der Region nach, die sie dann den Sanierungswilligen vorstellt. Im Gespräch mit den Energieberatern entscheiden die Hauseigentümer über Sanierungsmaßnahmen und ihre Reihenfolge. Je mehr CO2-Einsparung eine Maßnahme bringt, desto höher fällt auch die Förderung aus. Die Maximalgrenze liegt bei 5000 Euro pro Projekt.

Wie die Gemeinde ihr Klimaschutz-Förderprogramm personell begleitet, „das steht noch nicht genau fest - wir hoffen, das mit Bordmitteln zu packen, aber das wird die Erfahrung zeigen“, sagt Rautenbach. Fest steht jedenfalls, dass es - möglichst noch vor der Sommerpause - gemeinsam mit dem Siedlerbund einen Info-Abend für alle Bürger gibt, die an dem Thema Interesse haben.

tru

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