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Gifhorn Stadt Ist der Iseweg ein Schwarzbau?
Gifhorn Gifhorn Stadt Ist der Iseweg ein Schwarzbau?
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22:59 16.09.2011
Iseweg: Der Streit dauert an. Quelle: Photowerk (cw)
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Aus den Unterlagen, die das Verwaltungsgericht auf Drängen seiner Anwälte heraus gegeben habe, gehe eindeutig hervor, dass die Stadtverwaltung erst am 10. August 2007 einen „Antrag auf Ausnahmegenehmigung“ für den damals bereits fertig gestellten Weg beim Landkreis gestellt habe.

„Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits unzählige Medien über den Iseweg-Zoff berichtet“, so Friese. Eine Genehmigung habe das Kreis-Umweltamt der Stadt am 13. August 2007 erteilt. Für ihn fest steht, dass der Iseweg „ein Schwarzbau“ ist.

Kritik übt der Landwirt auch daran, dass die Stadt in ihrem Antrag den Wegbau als „Unterhaltungsmaßnahme“ deklariert hat. „Der Weg wurde nicht verbreitert“, versichert das Hoch- und Tiefbauamt in dem Schreiben an das Umweltamt des Kreises.

„Das ist eine Lüge“, ärgert sich Friese. Mit Randstreifen, Grünstreifen und Mulde habe der Weg, der früher einmal nur 1,20 Meter breit gewesen sei, eine Breite von mehr als fünf Metern. Das belege eine Skizze, die die Stadt ihrem Antrag beigefügt habe. Auch eine Wasserdurchlässigkeit sei nicht gegeben, so Friese.

Wann und ob der gesperrte Iseweg jemals wieder begehbar ist, liegt im Ermessen des Verwaltungsgerichts in Braunschweig. Die Richter müssen über ein Freizeitweg-Widmungsverfahren der Stadt entscheiden, gegen das Torsten Friese in die Offensive gegangen ist.

ust

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