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Ist dem Bund das Sportzentrum zu teuer?

Tappenbeck Ist dem Bund das Sportzentrum zu teuer?

Tappenbeck. Es war im Juni 2013: Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundes-Verkehrsministerium, besuchte das Tappenbecker Sportzentrum - seine Aussagen machten vielen Tappenbeckern und Jembkern Hoffnung, die Folgen des A-39-Baus noch abmildern zu können. Jetzt - zehn Monate später - scheint davon nicht viel geblieben, wie ein Brief des CDU-Manns an den Tappenbecker A-39-Begleitausschuss zeigt.

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Sportzentrum Tappenbeck: 2013 machte Staatssekretär Ferlemann der Politik noch Hoffnung,  jetzt klingen seine Aussagen nicht mehr so positiv.

Quelle: Photowerk (alb)

„Eine Tank- und Rastanlage macht hier nicht viel Sinn. Wir sollten diejenigen entlasten, die sie als Strafe empfinden“, sagte Ferlemann damals. Und zum Tappenbecker Sportzentrum erklärte er mit Verweis auf eigene Vereinsmitgliedschaften: „Der Sport darf nicht unter der Autobahn leiden.“

So deutlich äußert Ferlemann sich in seinem Brief längst nicht mehr. Er schreibt zum Thema Sportzentrum, die Gemeinde solle doch prüfen, „ob bei den von ihr ermittelten Kosten alle kostenmindernden Maßnahmen ausgeschöpft wurden“. Entschädigungen für den Abriss werde es nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben geben, ob es weitere Möglichkeiten zur Schließung der Finanzierungslücke gebe, müsse geprüft werden. Nichts Neues also für die von der Hinhaltetaktik geplagten Tappenbecker.

Die Tank- und Rastanlage sei Teil des von seinem Ministerium bestätigten Streckenentwurfs, so Ferlemann. Zeitpunkt und Umfang des Baus würden auf den konkreten Bedarf ausgerichtet - eine Notwendigkeit von Sicht- und Lärmschutzanlagen für Tappenbeck oder Jembke lasse sich aus den gesetzlichen Vorgaben nicht ableiten.

alb

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