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Iseweg: Stadt lässt Pfad auffüllen

Gifhorn Iseweg: Stadt lässt Pfad auffüllen

Den Bau von „diversen Wegen“ im Landschaftsschutzgebiet im nördlichen Bereich des Schlosssees befürchtet Landwirt Torsten Friese. „Das trifft nicht zu“, reagiert Joachim Keuch. Leiter des städtischen Fachbereichs Tiefbau. Es solle lediglich der „ausgetrampelte Pfad“ verfüllt werden, der entstanden ist, nachdem Friese sein Grundstück eingezäunt hat und der in Richtung Haferberg geht. Diese Maßnahme sei vom Landkreis genehmigt.

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Ausbesserungsarbeiten: Die Stadt lässt den Trampelpfad aktuell mit Mineralgemisch wieder auffüllen.

Quelle: Cagla Canidar

An den hat sich auch Friese in einem Schreiben gewandt. Er habe an seiner Weide zwei Bauarbeiter getroffen, die ihm gesagt hätten, sie sollten Wege bauen. Das sei in einem Landschaftsschutzgebiet nicht zulässig. Deshalb bat er den Landkreis, dieses Vorhaben zu unterbinden. Sollte das nicht möglich sein, werde er „diesen erneuten Wegebau“ verhindern - bei Baubeginn zunächst mit einem Eilantrag beim Verwaltungsgericht Braunschweig.

„In den Bereichen, die der Stadt gehören, soll der Pfad verfüllt werden, damit Fußgänger nicht im Matsch und Dreck laufen müssen“, entgegnet Keuch. Es werde somit nur eine Mulde aufgefüllt - auf einer Breite von etwa 50 Zentimetern mit etwa zehn Zentimeter Mineralgemisch und zwei Zentimeter „Blümchenkies“. Die „Ausnahmegenehmigung für die Oberflächenregulierung eines vorhandenen Weges“ sei am 24. Oktober vom Kreis erteilt worden. Sie verpflichte die Stadt, drei Eichen in diesem Bereich zu pflanzen. „Das werden wir auch tun“ so Keuch. Dennoch kündigte Friese an, den Eilantrag gleich am Montag einzureichen.

fed

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