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Isenbüttel: Ab 16. Januar kommen die Chip-Tonnen

Neues von der Müllabfuhr Isenbüttel: Ab 16. Januar kommen die Chip-Tonnen

Es wird konkreter, was den Tausch von mehr als 100.000 Mülltonnen im Kreis Gifhorn angeht. Der Startschuss soll Mitte Januar fallen. Die Einwohner bekommen neue Tonnen mit einem Chip zur Registrierung.

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Die neuen Chip-Behälter kommen: Der Landkreis Gifhorn stellte gestern den Fahrplan für den Umtausch von mehr als 100.000 Mülltonnen vor. Am 16. Januar soll es in Isenbüttel losgehen.

Gifhorn. „Wir gehen davon aus, dass wir am 16. Januar in Isenbüttel anfangen und im Papenteich und Meinersen weiter machen“, erläutert Antje Präger vom Landkreis den Fahrplan für den Umtausch. Ende April sollen alle Tonnen im ganzen Landkreis getauscht sein.

Und so geht das: Einige Tage vor einer Entleerung werden die neuen Tonnen vor dem Grundstück abgestellt. Am Etikett mit der Adresse an der Seite erkennen die Bürger „ihre“ Tonne. Bei der dann anstehenden Entleerung wird aber noch die alte Tonne entleert und darf danach nicht mehr befüllt werden. Sie soll gleich an der Straße stehen bleiben, um von der Firma c-trace eingesammelt zu werden. Erst bei der darauf folgenden Leerung wird die neue verwendet.

Mit der Chip-Tonne - sie zählt die Leerungen, das Gewicht wird nicht gewogen - will der Landkreis Abfallvermeidung belohnen, sagt Kreisrat Detlev Loos. Ab 2018 wird nach der neuen Methode abgerechnet, 2017 ändert sich an der Gebühr noch nichts - auch wenn die neue Tonne größer ist.

Die Firma c-trace wird ab Mitte Januar eine Hotline schalten: Tel. 0521-26010167 (erreichbar Montag bis Freitag 9 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr).

rtm

FAQ Die Antworten den Landkreises auf die meistgestellten Fragen

Was heißt eigentlich Identsystem in der Müllabfuhr und welche Vorteile hat es?

Die Identsysteme ermöglichen es, die Abfallbehälter einem Grundstück zuzuordnen.

Dabei kann das System nur zur Behälterverwaltung oder auch zur Abrechnung der Gebühren genutzt werden.

Weiterhin dient ein Identsystem der Bekämpfung der „Schwarzmüllerei“ (das sind Bürger, die nicht gemeldete Behälter trotzdem zur Leerung bereitstellen und dafür keine Gebühren zahlen).

Wie funktioniert das Identsystem?

Bei einer Abrechnung der Gebühren auf der Grundlage des Identsystems erhält der Bürger eine größere Flexibilität und Möglichkeit, seine Gebührenhöhe zu beeinflussen. Er kann bei weniger Abfall – auch wenn der Anfall sich nur kurzzeitig ändert - seine Abfalltonne nicht bereitstellen und damit weniger Leerungen bezahlen.

Damit wird dem vom Gesetz geforderten Anreiz für die Bürger, weniger Müll zu produzieren, besser nachgekommen.

Was macht der Chip?

Die ausgereifteste und deshalb meist eingesetzte Technik ist die Identifikation des Abfallbehälters anhand eines Transponderchips. Für den Betrieb eines Identsystems ist es notwendig, dass die Abfallbehälter mit einem solchen Chip ausgerüstet sind. Dieser Chip ist an der Unterseite des vorderen Behälterrandes in eine bereits vorhandene Einbuchtung („Chipnest“) eingedrückt. Er wird so im Behälter angebracht, dass er nicht ohne Schaden entfernt werden kann.

Auf dem Chip befindet sich ausschließlich eine Identifikationsnummer für den Abfallbehälter, aber keine weiteren Daten.

Die Müllfahrzeuge sind korrespondierend mit einer Lesevorrichtung und Datenverarbeitung ausgerüstet, so dass die Lesevorrichtung den Abfallbehälter erkennt und die erfolgte Leerung abspeichert. Diese erfassten Daten werden dann zur weiteren Verarbeitung zum Landkreis Gifhorn übermittelt.

Wird der Abfall zukünftig gewogen?

Nein.

Welche Abfallbehälter erhalten einen Chip?

Alle Restmüll-, Biomüll- und Papierbehälter

Allerdings werden die Gebühren nur bei Rest- und Biomüll über den Chip auch abgerechnet.

Was passiert, wenn zukünftig kein Chip am Behälter ist?

Der Behälter wird nicht geleert.

Wie oft kommt das Müllfahrzeug?

Wie bisher alle zwei Wochen bei den Rest- und Biomüllbehältern (60l bis 240l)

Ausnahme 770l und 1.100l Restmüllbehälter, da weiterhin wöchentlich

Papier weiterhin alle 4 Wochen

Warum ist der Tausch der Abfallbehälter notwendig?

Erst seit Mitte der 90er Jahre verfügen viele Abfallbehälter über ein so genanntes Chipnest, welches für die Aufnahme des Transponders an der richtigen Position vorgesehen ist. Da der jetzt im Landkreis Gifhorn eingesetzte Behälterbestand teilweise deutlich älter ist, lässt sich der Einbau von Chipnestern am einfachsten über einen kompletten Behältertausch organisieren. Zudem ist es für die Zukunft vorteilhaft, wenn die Abfallbehälter im Eigentum des Landkreises Gifhorn stehen und unabhängig vom Abfallunternehmen genutzt werden können.

Wie ist gewährleistet, dass ich den mir zugeordneten Abfallbehälter mit meinem Chip nutze?

Auf den neu ausgelieferten Abfallbehältern ist seitlich ein Aufkleber angebracht, der die Adresse benennt, zu der der Behälter zugeordnet ist. Eine namentliche Nennung des Nutzers gibt es nicht. Es ist daher darauf zu achten, dass nach der Auslieferung oder späterhin auch nach den Leerungen der der Adresse zugeordnete Abfallbehälter auf das Grundstück gezogen und genutzt wird.

Ändern sich die Gebühren für 2017?

Nein, für 2017 ändern sich die Gebühren nicht. Auch bei einem Tausch der 40l- gegen die 60l-Tonne und der 80l- gegen die 120l-Tonne werden die bisherigen Gebühren für die 40l- bzw. 80l- Tonne berechnet.

Wie werden die Gebühren für 2018 berechnet?

Über das Identsystem werden die Gebühren für die Restmülltonne (graue Tonne) abgerechnet. Es findet eine einfache Zählung der Leerungen der jeweiligen Tonne statt - die Tonnen werden nicht gewogen!

Die Gebühren für den Benutzer richten sich danach, wie groß sein Abfallbehälter ist und wie oft er im Jahr geleert wurde, wobei eine Anzahl von Mindestleerungen definiert wird, damit der Restmüll nicht illegal entsorgt wird, um Gebühren zu sparen.

Die Anzahl der Leerungen wird über die Müllfahrzeuge an den Landkreis Gifhorn gemeldet. Erst hier werden die auf dem Chip gespeicherte Identifikationsnummer und der zugeordnete Nutzer der Mülltonne zusammengeführt.

Der Behälter für Papier, Pappe, Kartonagen (blaue Tonne) erhält einen Chip. Die Papiertonne ist allerdings in der Regel gebührenfrei, so dass eine Berechnung der Gebühren auf der Grundlage der Leerungen entfällt. Der Chip dient hier allein der Behälterverwaltung.

Der Behälter für Bioabfälle (braune Tonne) enthält ebenfalls einen Chip und wird darüber abgerechnet.

Durch den Landkreis – und nicht mehr durch die Gemeinden – werden die Gebührenbescheide erstellt. Der erste Bescheid wird zum Jahreswechsel 2017 / 2018 auf Grundlage der Behältergröße und der Anzahl der in der Satzung vorgesehenen Mindestleerungen erstellt. Zusätzliche Entleerungen werden dann in einer Spitzabrechnung im nächsten Bescheid erfasst.

Die Details der Abfallgebühren ab dem 01.01.2018 unter Berücksichtigung des Identsystems werden zzt. erarbeitet.

Ist der Landkreis –Abteilung Abfallwirtschaft- überhaupt berechtigt, Abfallgebühren einzuziehen?

Ja. Der Landkreis Gifhorn ist der vom Gesetzgeber bestimmte öffentlich-rechtliche Entsorger für den Landkreis. Der Landkreis Gifhorn organisiert die Abfallentsorgung und hatte schon immer die Gebühren indirekt über die Gemeinde-, Samtgemeinde- und Stadtverwaltungen dezentral eingezogen. Nunmehr nimmt er die Aufgabe selbst wahr.

Wie wird der Tonnentausch vorgenommen?

Die Tonnen werden grundsätzlich eins zu eins getauscht, d.h. ein vorhandener alter Abfallbehälter wird durch einen neuen Abfallbehälter gleicher Größe mit Chip ersetzt.

Ausnahmen gelten für die 40l-Tonnen und die 80l-Tonnen, die nicht mehr angeboten werden. Anschlussnehmer mit 40l- erhalten eine 60l- und Anschlussnehmer mit 80l- erhalten eine 120l-Tonne. Die Gebühren bleiben in 2017 gleich, d.h. es wird für das Jahr 2017 weiter eine 40l bzw. eine 80l-Tonne abgerechnet. Ab 2018 kann das größere Abfallvolumen bei Abrechnung über das Identsystem durch ein angepasstes Bereitstellen zur Leerung ausgeglichen werden.

Es wird immer nur eine Tonnenart getauscht, also nicht der gesamte Bestand an Rest-, Biomüll und Papiertonnen auf einem Grundstück an einem Tag. Stattdessen wird z.B. einige Tage vor der Entleerung der Restmülltonne eine neue gechipte Restmülltonne bereitgestellt. Diese sollte vom Nutzer geprüft werden, ob die aufgeklebten Daten stimmen und dann auf das Grundstück gezogen werden. Zum Leerungstag wird dann die alte Restmülltonne wie bisher bereit gestellt und durch Remondis entleert. Diese Tonne sollte dann an der Straße verbleiben, weil sie kurzfristig nach der Leerung abgeholt wird. Der Nutzer kann seinen Abfall bereits in die neue Tonne einwerfen.

Dies geschieht in gleicher Weise nacheinander mit den einzelnen vorhandenen Tonnen.

Sobald die neuen Biomüllbehälter bereitgestellt wurden, sind auch die alten Saisonbiomülltonnen zum nächsten Leerungstermin der Ganzjahres- Biomülltonnen bereitzustellen.

Die Aufstellung der neuen Tonnen wird durch Firma c-trace vorgenommen. Für Probleme und Fragen wird von dort eine Hotline zur Verfügung gestellt. Die Telefonnummer lautet 0521 / 26010-167 (Mo. – Fr.: 09.00 - 20.00 Uhr Sa.: 09.00 – 13.00 Uhr)

Wann werden die Tonnen getauscht?

Der Tonnentausch soll ab Mitte Januar 2017 bis Ende April vorgenommen werden. Welche Ortschaft/ welches Grundstück zu welcher Zeit getauscht wird, steht noch nicht fest.

Wie werde ich über den Termin für meinen Tonnentausch informiert?

Informationen über den voraussichtlichen Termin wird es über die Presse, die Internetseite des Landkreises und über einen Flyer geben, der mit der neuen Tonne verteilt wird.

Welchen Behälter soll ich denn benutzen?

Nach der Auslieferung den oder die neuen Behälter. Wenn für einige Tage sowohl alte als auch neue Behälter stehen, sind auf jeden Fall die neuen Behälter zu nutzen und nicht mehr die alten. Die alten Behälter sollten gut erkennbar, frei zugänglich an der Grundstücksgrenze stehen, damit sie reibungslos eingesammelt werden können.

Darf ich die neuen Behälter kennzeichnen?

Eine individuelle Kennzeichnung mit rückstandslos ablösbaren Aufklebern ist erlaubt. Auf keinen Fall jedoch darf das Behälteretikett bemalt, beklebt, zerstört oder entfernt werden. Bohrungen, Ritzungen oder ähnliches sind ebenfalls nicht erlaubt.

Weshalb wird die 40l- Restmülltonne abgeschafft?

Die 40l- Tonne war bisher notwendig, um für Single-Haushalte ein Angebot für die Müllabfuhr zu machen, dass dem satzungsgemäßen Mindestvolumen von 10l pro Person und Woche entspricht. In der Praxis haben sich die Tonnen in vielen Fällen allerdings nicht bewährt, da sie bereits kleinere Abfallgegenstände nicht aufnehmen können und wegen des hohen Schwerpunktes bei Windstößen häufig umstürzen.

Durch die Möglichkeit, den Abfallbehälter nun seltener als alle 4 Wochen zur Abfuhr bereit zu stellen, gibt es auch mit dem nächstgrößeren Behälter von 60l-Volumen eine Möglichkeit, das Mindestvolumen nicht zu überschreiten.

Weshalb wird die 80l- Restmülltonne abgeschafft?

Die erforderliche Flexibilität zur Umsetzung des Mindestbehältervolumens von 10l pro Woche und Person bei den angeschlossenen Haushalten kann im Identsystem durch die Kombination von Größe des Abfallbehälters mit der Anzahl der Leerungen erreicht werden. Daher ist ein Abfallbehälter mit 80l-Volumen nicht notwendig. Wenn ein Behältertyp nicht mehr bereitgehalten werden muss, dient dies letztlich einer Verschlankung und damit Kostensenkung.

Darf ich meine alte Tonne behalten?

Das ist nicht möglich. Die alte Tonne steht im Eigentum der Firma Remondis und muss an die Firma herausgegeben werden.

Was muss ich als Mieter beachten oder veranlassen?

Zunächst nichts. Grundstückseigentümer, Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen müssen überprüfen, ob die korrekten Behälter ausgeliefert wurden. Sollten Sie als Mieter allerdings feststellen, dass das Behältervolumen oder der Behälterbestand anders sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Vermieter oder Verwalter, damit dieser eventuelle Ungereimtheiten mit der Kreisverwaltung klären kann. Die Grundstücke werden nur mit den Behältern ausgestattet, die auch angemeldet und somit ordnungsgemäß veranlagt sind.

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