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Gifhorn Stadt Invasion der Marienkäfer
Gifhorn Gifhorn Stadt Invasion der Marienkäfer
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06:17 21.10.2012
Invasion: Tausende Marienkäfer sonnten sich gestern an der Wand des Hauses von Frank Kollenkirchen in Dannenbüttel. Quelle: Chavier
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Dannenbüttel

Die Invasion der Marienkäfer begann im und am Haus von Frank Kollenkirchen in der Allerstraße am Donnerstag gegen 10 Uhr. In aller kürzester Zeit waren es Tausende Exemplare, die sich an einer Hauswand versammelt hatten.

„Gegen 10 Uhr hat meine Frau Iris die ersten an der Balkontür entdeckt“, erzählt Kollenkirchen. „Sofort haben wir dann meine Mutter informiert, die auch im Haus wohnt“, so der Dannenbütteler. Aber da war es schon zu spät. Die gepunkteten Insekten waren bereits durch ein geöffnetes Fenster ins Schlafzimmer eingedrungen. „Wir sind ihnen dann mit dem Staubsauger zu Leibe gerückt.“

Als es immer wärmer wurde, kamen auch immer mehr Marienkäfer und schwärmten um das Haus, setzten sich auf die warme Wand und krabbelten an Fensterläden und -bänken herum. „Heute können wir keine Fenster und Türen mehr öffnen“, meint Kollenkierchden. Ans Lüften sei nicht zu denken.

Und, wenn man sich draußen auf der Wiese vor der mit Marienkäfern übersäten Wand bewegte, setzten sich die Insekten auf Hosen, Jacken und Mützen. „Bevor wir ins Haus gehen, müssen wir uns erst gründlich abklopfen.“

Drei verschiedene Arten entdeckte Frank Kollenkirchen in dem Käfer-Getümmel. Neben der einheimische auch die asiatische Art, die sich hier immer mehr verbreitet und ein Schädling ist.

Vermutlich auf Grund des für Mitte Oktober sehr warmen Wetters, starteten die Käfer ihren Herbstausflug aus den Allerauen. Kollenkirchens Haus steht nämlich gleich an der Aller.

Trotz der Invasion der Marienkäfer meint Frank Kollenkirchen: „So ein Naturschauspiel erlebt man nicht alle Tage.“

cha

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