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Gifhorn Stadt Internet-Morddrohung gegen Tierquäler-Trio
Gifhorn Gifhorn Stadt Internet-Morddrohung gegen Tierquäler-Trio
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00:16 18.07.2013
Morddrohung gegen Tierquäler: Bei Facebook gibt es diverse Einträge in verschiedenen Foren. Quelle: Photowerk (sp)
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Inzwischen gibt es auch Drohbriefe gegen Gifhorner, die den gleichen Nachnamen wie die 36-Jährige tragen.

„Die sollten genauso verschnürt in einen See geschmissen werden“, „Gefängnis ist zu human, man müsste die Leute steinigen“: Hunderte Tierfreunde schlagen „nach der bestialischen Hunde-Hinrichtung“ bei Facebook inzwischen konkret vor, wie mit den Angeklagten verfahren werden sollte.

Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter warnt vor solchen „Aufrufen zur Lynchjustiz“. „Das hat nach dem Mord an einem kleinen Jungen im Emsland dazu geführt, dass ein völlig Unschuldiger verdächtigt und verfolgt worden ist“, erläutert der Hauptkommissar.

„Wer im Internet zu einer Gewalt-Handlung aufruft, begeht selbst eine Straftat“, erklärt der Polizeisprecher.

Die 36-Jährige, ihr Freund und ihr Bekannter seien noch nicht rechtskräftig verurteilt und bislang nur Angeklagte. Auf Grund des öffentlichen Drucks halte sich das Trio jedoch nicht mehr in Gifhorn auf. Die Drei würden inzwischen im Raum Hannover leben, so Reuter.

Die Droh- und Schmähbriefe, die Mitglieder einer Gifhorner Familie mit dem gleichen Nachnamen wie die 36-Jährige erhalten haben, stellten ebenfalls Straftaten dar. „Das ist Bedrohung und Nötigung“, stellt der Gifhorner Polizeisprecher klar.

ust

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