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Institut für Städtebau interessiert sich für Brome

Braunschweig Institut für Städtebau interessiert sich für Brome

Brome/Braunschweig. Wie kann Bromes Ortskern belebt werden? Hilfe erhofft sich Alt-Bürgermeister Adolf Bannier vom Institut für Städtebau der Technischen Universität Braunschweig, Institutsleiterin Prof. Dr. Vanessa Carlow hatte ihn und Verwaltungsleiter Harald Paul zum Gespräch geladen.

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Gespräch in der TU Braunschweig: Marie Yde (v.r.) und Institutsleiterin Prof. Dr. Vanessa Carlow lassen sich von Adolf Bannier und Harald Paul die Situation Bromes schildern.

Quelle: Christina Rudert

Mit gezielten Fragen hatte sich Carlow schnell ein Bild von der Situation Bromes gemacht: Wo arbeiten die Bromer? Leben sie zur Miete oder in Eigentum? Wie ist die demografische Entwicklung? Und wieso gibt es an der Hauptstraße Leerstand?

Den Ansatz von Bannier befürwortete sie: „Eine Verdichtung der Wohnbebauung im Ortskern wäre sinnvoll.“ Wasser auf Banniers Mühlen: „Grund und Boden können nicht vermehrt werden. Und die Grundstücke an der Hauptstraße sind tief, dort ist Platz für verschiedene Nutzungen.“ Zumal die Attraktivität der Wohnlage steige, sobald eine Ortsumgehung den Verkehr reduziert.

Was kann die Uni für Brome tun, wollte Bannier wissen. Carlow drehte den Spieß um: „Im Mai oder Juni gibt es eine interdisziplinäre Konferenz.“ Dabei geht es um ein großes Forschungsprojekt zur nachhaltigen Entwicklung. „Und dafür suchen wir Praxis-Partner“, so Carlow. Sprich: Brome stellt sich - wie etwa 30 weitere Dörfer - bei der Konferenz vor. „Dann wählen wir ein bis zwei Dörfer, in denen die Studierenden praktisch arbeiten.“

Praktisch arbeiten heißt, vor Ort Ideen und wissenschaftliche Konzepte zu entwickeln, vielleicht ein Modell zu bauen. Aber eins ist auch klar: Die Umsetzung liegt bei den Bromern.

Das ist nicht unrealistisch: Paul wies auf die aus Bürgern bestehende Arbeitsgruppe Städtebau hin, die an einem Konzept für den Flecken Brome arbeitet.

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