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Innovation aus Isenbüttel hilft Weltmeister

GIfhorn/Isenbüttel Innovation aus Isenbüttel hilft Weltmeister

Gifhorn/Isenbüttel. Die neuen „Beine“ von Fecht-Doppelweltmeister Maurice Schmidt sind „made in Isenbüttel“. Die Rollstuhl-Maßanfertigung der Firma Sitz!GmbH erleichtert dem erfolgreichen Behindertensportler den Alltag nicht nur bei seinen Reisen zu den Wettkampforten.

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Neuer Rollstuhl made in Isenbüttel: Fecht-Doppelweltmeister Maurice Schmidt in seinem Sessio.

Quelle: Lea Rebuschat

„Ein sperriger Rahmen“, sagt der 17-Jährige über seinen alten Rollstuhl. Als Handgepäck ging der nicht in den Flieger, der Sessio aus Isenbüttel schon. Der ist praktisch mit einer Hand zusammengeklappt. Das wird dem jungen Mann künftig auch ermöglichen, selbstständig mit dem Auto unterwegs zu sein, ohne ständig einen Begleiter dabei haben zu müssen, der ihm den Rollstuhl ins Auto verfrachtet. Der Sessio liegt nach wenigen Griffen auf dem Beifahrersitz. Darüber freuen sich auch seine Eltern Angelika und Uwe Schmidt.

Bei der Messe Reha Care in Düsseldorf lernte der Ausnahmesportler aus Böblingen Lutz Kadereit kennen. Der Isenbütteler stellt dort jedes Jahr das Sessio-Modell vor, das seit 2011 auf dem Markt ist und sich inzwischen 50 bis 100 Mal im Jahr verkauft. Eigentlich wollte das Unternehmen aus Magnesiumrohr ultraleichte Autositze herstellen, doch das Material stellte sich dafür als ungeeignet heraus. Kadereits Partner Dietmar Lenz kam auf die Idee, daraus einen Rollstuhl für seine Mutter zu konstruieren. Heraus kam ein Modell, das nicht nur leicht ist, sondern sich unkompliziert handhaben lässt. „Das ermöglicht ein ganz anderes selbstständiges Leben.“

Mit Thomas Fast und Andreas Otto von der Wirtschaftsvereinigung überreichte Kadereit Schmidt den Rollstuhl. Es ist übrigens das Alltagsgerät des Sportlers. Beim Fechten verwendet Schmidt einen anderen Rolli, ebenso eine Spezialanfertigung.

rtm

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