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Innenstadt: Gebrochene Schelle legt Wasserversorgung lahm

Gifhorn Innenstadt: Gebrochene Schelle legt Wasserversorgung lahm

Gifhorn. Kein Kaffee, keine Dusche, die Toilette nur einmal spülen: Für dreieinhalb Stunden fiel gestern Morgen in der Fußgängerzone zwischen Bodemannstraße und Ceka-Brunnen das Wasser aus. Eine Hausanschlussschelle in Höhe Wurstbasar war gebrochen und hatte das Wasser sprudeln lassen

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Wasserrohrbruch in der Fußgängerzone: Von 7.30 bis 11 Uhr fiel die Versorgung zwischen Ceka und Bodemannstraße aus.

Quelle: Sebastian Preuß

„Wir wollten eigentlich in die Stadt.“ Doch Kristina Matthesius kann ihren Sohn Neo Scholz nicht von der Baustelle loseisen. Der fast Zweijährige ist fasziniert von dem Minibagger und dem Turbo-Erdsauger, die durch die Pflasterung hindurch dem Leck in der Wasserleitung zu Leibe rücken. Der Junge muss ganz genau beobachten, was da passiert.

Gemeldet hat ein Zeitungszusteller die Seenlandschaft vor dem Wurstbasar um 6.15 Uhr bei der Polizei. Gegen 7.30 Uhr war das Wasser an zwei Stellen abgedreht – in Höhe Ceka und am südlichen Ende der Fußgängerzone.

Kein Kaffee, keine Dusche, die Toilette nur einmal spülen: Für dreieinhalb Stunden fiel gestern Morgen in der Fußgängerzone zwischen Bodemannstraße und Ceka-Brunnen das Wasser aus. Eine Hausanschluss-Schelle in Höhe Wurstbasar war gebrochen und hatte das Wasser sprudeln lassen.

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Die Absperrung übernahm zunächst die Polizei.  Teile der Pflasterung waren vom Wasser hochgedrückt und sollten nicht betreten werden. Einige Passanten kletterten trotzdem unter dem Absperrband hindurch.

Bis die Tiefbau-Spezialisten aus Radenbeck anrückten, dauerte es noch. Zwei Stunden später setzten sie Spaten und Baggerschaufel in Höhe des Imbisses ans Pflaster. „Hier war das Sprudeln am stärksten“, sagte Rohrnetzmeister Stefan Ruchatz vom Wasserwerk Gifhorn. Seine Spürnase sollte Recht behalten. Genau an der Stelle stießen die drei Tiefbauer aus Radenbeck und die drei Wasserwerker gegen 10.20 Uhr auf die – vermutlich wegen Materialermüdung – gebrochene Schelle.

„Wir spülen jetzt nochmal ordentlich durch“, sagte Ruchatz, als die neue Schelle saß. Um 11 Uhr floss das Wasser wieder durchs Netz.

rtm

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