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Gifhorn Stadt Inklusion gehört beim Hof längst zum Alltag
Gifhorn Gifhorn Stadt Inklusion gehört beim Hof längst zum Alltag
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20:25 30.07.2013
Besuch aus Berlin: SPD-Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil (vorne) schaute auf dem Heilpädagogischen Bauernhof in Isenbüttel vorbei. Quelle: Ron Niebuhr
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Der Hof besteht seit 14 Jahren im Südosten von Isenbüttel. 1990 haben Eltern und Betroffene zunächst einen Verein gegründet. Neun Jahre später haben sie den Traum vom heilpädagogischen Bauernhof verwirklicht. Der Hof arbeitet mit der Lebenshilfe Gifhorn und dem Reit- und Fahrverein Isenbüttel zusammen. Heil freute sich, endlich mal Zeit gefunden zu haben für einen Besuch: „Gesprächsthemen finden wir sicher einige - von Hochwasser bis Inklusion“, sagte er.

Derzeit wohnen 16 Menschen auf dem Hof. Weitere Mitarbeiter bilden seit gut einem Jahr eine Wohngemeinschaft in Isenbüttel. Sie verstehen sich prächtig mit ihren Nachbarn: „Man hilft sich beim Rasenmähen und Schneeschippen, feiert zusammen Geburtstag“, sagte Hofleiter Roland Bursian. Die Wohngruppe sei ein „Paradebeispiel für Inklusion“.

So wie der Hof selbst: „Hier hat man Inklusion bereits gelebt, als der Begriff noch gar nicht gebräuchlich war“, sagte Bursian. Spaziergänger und Radfahrer machen Pause im Hofcafé, Kunden aus nah und fern decken sich auf dem Hof mit Bioprodukten ein, Schulklassen und Kindergärten unternehmen Ausflüge dorthin. „Meistens macht das viel Spaß. Es gab aber auch schon mal eine Klasse, die richtig anstrengend war“, erzählte Mitarbeiter Sascha Glindemann.

rn

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