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Inklusion: CDU will langfristige Finanzplanung

Meine Inklusion: CDU will langfristige Finanzplanung

Meine. Im Papenteicher Samtgemeinderat hat ein Antrag der CDU eine Debatte über die Inklusion in den Grundschulen nach sich gezogen. Die Christdemokraten hatten eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe für die Entwicklung der Schullandschaft vorgeschlagen. Die Sozialdemokraten lehnten dies mit 17 zu elf Stimmen bei zwei Enthaltungen ab.

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Schülerin im Rollstuhl: Die Papenteicher CDU will eine langfristige Finanzplanung für die Papenteicher Schulen.

Quelle: Archiv

Themen wie der gymnasiale Zweig für die Oberschule, die Sanierung der Grundschule Meine und eine langfristige Finanzplanung sollten in einer solchen Arbeitsgruppe „selektiert und sondiert“ werden, so Telse Dirksmeyer-Vielhauer (CDU).

Mitglieder der SPD-Fraktion hielten ein solches Gremium für überflüssig und plädierten stattdessen für Klausurtagungen des Schulausschusses. Hans-Peter Kerlin (Grüne) schlug als Kompromiss vor, beides zu kombinieren.

Christoph Kasper (CDU) warb für eine Arbeitsgruppe mit dem Argument, dass eine langfristige Finanzplanung für die Schulen fehle: „2018 müssen alle Schulen laut des Kultusministeriums inklusionsgerecht sein“. Uwe-Peter Lestin (SPD) hielt dagegen, die Samtgemeinde könne nicht jede Art von Förderbedarf für jede Schule planen. „Richtig ist, dass wir 2018 Kinder mit Förderbedarf in jeder Schule aufnehmen müssen. Aber wir stehen nicht mit leeren Händen da. Es gibt Lesegeräte und schallgedämmte Räume. Auf alle weiteren Erfordernisse müssen wir uns einstellen. Wenn jemand im Rollstuhl kommt, müssen wir eben einen Fahrstuhl bauen.“

Einer ganztägigen Klausurtagung stimmten die Ratsmitglieder bei einer Gegenstimme zu.


André Lohmann verabschiedet

Auf der Sitzung des Samtgemeinderates am Montag hat sich André Lohmann erstmals öffentlich zu seinem Rücktritt als Rötgesbütteler Bürgermeister geäußert. Der CDU-Politiker hatte Mitte September sein Amt und sein Ratsmandat niedergelegt.

  „Es war kein leichter Schritt“, sagte Lohmann. Die Arbeit habe Spaß gemacht, die Verwaltung habe ihn stets unterstützt. Aber: „Familiäre Gründe sind wichtiger als jede Arbeit im Rat. Wenn man den Kopf nicht mehr frei hat, zieht man besser einen Schlussstrich.“

Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel sprach von einer „sehr konstruktiv orientierten Zusammenarbeit und lösungsorientierten Gesprächen“ mit Lohmann, der seit November 2006 Mitglied des Samtgemeinderates und zweier Fachausschüsse war.

Als Nachfolger für Lohmann im Samtgemeinderat wurde Alexander Jankowski verpflichtet.

co

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