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Ingrid Pahlmann nicht mehr Bundestagsabgeordnete

Einzug über Liste um einen Platz verfehlt Ingrid Pahlmann nicht mehr Bundestagsabgeordnete

Sie ist gleich zweimal knapp gescheitert: CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann hat den Wiedereinzug ins Parlament nicht geschafft. Sie verpasste das Direktmandat, weil Mitbewerber Hubertus Heil (SPD) 1,9 Prozentpunkte im Wahlkreis Gifhorn-Peine mehr holte, und den Einzug über die Landesliste um einen Platz. Die Enttäuschung ist groß.

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Es hat nicht gereicht: Ingrid Pahlmann (CDU) wird dem neuen Bundestag nicht mehr angehören.

Quelle: Michael Franke

Gifhorn. Am Dienstag wird Pahlmann in Berlin an der Fraktionssitzung teilnehmen. Dort werden die Christdemokraten das Ergebnis analysieren. „Das ist bitter, das ist traurig“, sagt Pahlmann über den „Rechtsruck“. Einen wichtigen Faktor hat sie auch im eigenen Wahlkreis ausgemacht: Die Spätaussiedler, bis dato treue Stammwähler, seien zur AfD gegangen, was zum Beispiel am „erschreckenden Ergebnis“ in Wesendorf deutlich abzulesen sei. „Die Stimmen fehlen mir. Es ist traurig, dass sie sich abgewendet haben von einer reellen Politik.“

Bis 3 Uhr morgens in der Nacht nach der Wahl harrte Pahlmann der Dinge, stand nicht fest, ob es für sie reicht. „Ich bin mit dem Gefühl ins Bett gegangen, es noch schaffen zu können.“ Keine drei Stunden später stand fest, dass ihr Listenplatz nicht gereicht hat – um einen Platz. Fünf CDU-Leute seien über die Landesliste reingekommen. „Ich wäre die nächste gewesen.“ Eines war ihr vorher klar: „Mein Listenplatz war ein Wackelplatz.“ Sie habe schon die Hoffnung gehabt, genährt durch das Feedback beim Wahlkampf, das Mandat direkt zu holen. „Da bin ich schon ein bisschen enttäuscht.“ Ende Oktober muss Pahlmann ihr Büro in Berlin geräumt haben. „Für die drei Mitarbeiter ist das eine Katastrophe“, sagt Pahlmann. Auch ihre Mitarbeiter in den Wahlkreisbüros in Gifhorn und Peine stünden nun auf der Straße.

Von Dirk Reitmeister

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