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Ingrid Pahlmann: Jeder Traumjob hat seinen Preis

CDU-Bundestagsabgeordnete aus Wilsche Ingrid Pahlmann: Jeder Traumjob hat seinen Preis

„Ich bin fasziniert, welche Einblicke ich bekomme. Und ich lerne unheimlich viele Menschen kennen.“ Ingrid Pahlmann macht ihr Job als CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Gifhorn-Peine Spaß. Sie sieht aber auch den Preis, den sie persönlich dafür bezahlt.

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Seltene Momente im Leben einer Bundestagsabgeordneten: Ingrid Pahlmann entspannt auf der heimischen Terrasse.
 

Quelle: Cagla Canidar

Wilsche.  „Ich bin unheimlich gern draußen“, so die 59-Jährige. Das hänge wohl mit ihrem Beruf zusammen. Nach dem Realschulabschluss hat sie eine Ausbildung gemacht mit Abschluss als staatlich geprüfte Ländliche Hauswirtschaftsleiterin. Zusammen mit ihrem Mann Heinrich hat sie einen Hof in Wilsche, den jetzt Sohn Thore als Chef übernommen hat.

Für Tätigkeiten an der frischen Luft fehlt Ingrid Pahlmann inzwischen aber die Zeit. „Die ist durchgetaktet“, sagt die Abgeordnete und räumt ein: „Das habe ich unterschätzt.“ Doch sie findet Nischen, etwa auf dem Weg von der Berliner Wohnung ins Büro. Für die fünf Kilometer bemühe sie nicht den Fahrdienst, sondern radele. Übrigens nicht mit einem Pedelec. „Ich will treten. Dann kriege ich den Kopf frei.“

Zeit schaufelt sie auch für Familie und Freunde frei. „Leider nicht genug“, weiß sie. „Ich habe das Glück, dass meine drei Kinder erwachsen sind.“ Bei den fünf Enkeln läuft Ehemann Heinrich ihr gerade den Rang ab. „Jetzt ist Opa der Beste“, schmunzelt Ingrid Pahlmann.

Dennoch tritt sie noch einmal als Kandidatin an. „Es ist ein unheimlich interessanter Job.“ In ihrem Wahlkreis gebe es eine Firma, die Autobahnwegweiser druckt, und einen „Tüv“ für Windenergieanlagen. Nur zwei Beispiele aus der Wirtschaft, die sie spannend findet. Außerdem will sie weiter Ideen einbringen wie die Förderung auch von Wohnraumschaffung in alten Häusern oder Höfen.

„Die großen Herausforderungen der Zukunft sind im ländlichen Raum.“ Dort, wo sie auch am liebsten abschaltet. Mit Hündin Aika und einem Bretagne-Krimi auf der Terrasse.

Von Dirk Reitmeister

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