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Infoabend: Hunderte Bürger im Ratssaal dabei

Gifhorn Infoabend: Hunderte Bürger im Ratssaal dabei

Gifhorn. Gifhorns Ratssaal war zu klein: Einige Zuhörer saßen auf dem Boden vor den Sitzreihen oder standen auf der Empore, um am Donnerstagabend zu erfahren, wie viele Flüchtlinge wo und wie in der Stadt bis Ende März untergebracht werden sollen. Die Diskussion ging fast drei Stunden. Hunderte Bürger waren dabei.

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Bürgerinfo zu Flüchtlingen: Hunderte Gifhorner informierten sich am Donnerstagabend darüber, wie und wo die Stadt 350 weitere Asylbewerber unterbringen will.

Quelle: Photowerk (cc)

Immer wieder wurde nachgehakt, ob es bei 40 Flüchtlingen am ehemaligen Bundespolizeistandort bleiben soll. Bürgermeister Matthias Nerlich bekräftigte dieses Ziel. Die 350 bis Ende März aufzunehmenden Flüchtlinge sollen auf die ganze Stadt verteilt werden.

Weitere Standorte sollen zum Beispiel am Bauhof, an der Jugendbegegnungsstätte, im Bereich Braunschweiger Straße/Bergstraße sowie an zwei Stellen sein, wo es schon einmal Heime gab: am verlängerten Lehmweg und an der Gamsener Gänseweide. Eine Garantie, dass es am Wilscher Weg bei 40 bleibt, konnte Nerlich nicht geben.

Der Applaus für sein „Wir werden das schaffen“ war nicht von allen wohlgemeint. „Ich habe den Eindruck, dass hier viel schöngeredet wird“: Mit Befürchtungen und Skepsis aber auch Vorurteilen aus dem Publikum wurde das Podium rund um Nerlich konfrontiert. Dennoch überwog Sachlichkeit. Ein BGS-Siedlungs-Anwohner appellierte an die Menschlichkeit: „Ich war 1945 selber Flüchtling. Ich wüsste nicht, welches Recht ich hätte, gegen Flüchtlinge zu sein.“ Andere dankten der Stadt, dass sie so offen über die Pläne informiere.

Ein weiterer Bürger warf der AfD vor, mit dem Verteilen von Flugzetteln in der BGS-Siedlung „zu Stunk“ aufgerufen zu haben. Kritisiert wurde auch, dass in der Bürgerinfo gefilmt wurde.

rtm

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