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Gifhorn Stadt In luftiger Höhe: Ringe für Storchennachwuchs
Gifhorn Gifhorn Stadt In luftiger Höhe: Ringe für Storchennachwuchs
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00:26 10.07.2014
„So werden die Störche beringt“: Hans-Jürgen Behrmann erklärte den Kita-Kindern die Aktion. Quelle: Kottlick
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Mit Unterstützung der Gifhorner Feuerwehr, die für die Aktion mit dem Leiterwagen angerückt war, erreichte Behrmann die Jungstörche in den Nestern.

„In Volkse wurde seit dem 5. Mai gebrütet, Schlupf war am 5. Juni“, verzeichnete er. Ein Junges wuchs dort heran. Seit gestern trägt es einen Ring mit der Nummer DEW 2 T 552.

Im Anschluss an die geglückte Mission stand das Storchennest in Ahnsen im Programm - zur Freude von 33 Kindern der DRK-Kita Am Gajenberg. Gemeinsam mit den Erziehern verbanden sie die spannende Beringungs-Aktion mit einem Ausflug. Dabei ließ es sich Behrmann nicht nehmen, den Kindern im Detail die Abläufe vor Ort zu erläutern.

Auch hier fuhr er mit dem Leiterwagen in luftige Höhe. Bei Erreichen des Nestes flog das Elterntier davon. Um bei dem Jungstorch Panik zu vermeiden, nahm Behrmann ihm mit seiner Jacke die Sicht. Dann streifte er dem kleinen Adebar kurzerhand einen Ring mit der Kennung DEW 2 T 553 ans Bein. Auch von den Ahnser Störchen weiß Behrmann vieles zu berichten. So verunglückte das Männchen DEW 1X 803 im Frühjahr. Kurz darauf bildete sich ein neues Paar. „Lange sah es so aus, als ob es nicht zur Brut kommen würde“, so der Storchenbetreuer. Dann jedoch wurde ab 5. Mai gebrütet und am 5. Juni schlüpften zwei Junge. „Eines hat überlebt“, so Behrmann. Gestern erhielt es seine Kennung.

  • Nach der Aktion ging‘s weiter nach Wagenhoff. Dort wurden zwei sowie in Osloss drei Störche beringt.

hik

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