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In Westerbeck wird viel zu schnell gefahren

Westerbeck In Westerbeck wird viel zu schnell gefahren

Westerbeck. BIG-Ratsmitglied Andreas Kautzsch nahm auch auf der L 289 Verkehrsmessungen vor. Ergebnis: Es wird viel zu schnell gefahren. Die Anlieger finden das überhaupt nicht toll.

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Zu schnell und zu laut: Das Grundstück von Stefan Goltz und Angela Eidenschink grenzt direkt an die L 289. Die beiden wünschen sich Maßnahmen gegen die Raserei.

Quelle: Peter Chavier

Stefan Goltz und Angela Eidenschink sind einfach nur genervt: „Es muss etwas passieren - wenigstens ein Tempo-70-Schild sollte man 100 Meter vor der Ortstrafel aufstellen“, sagt der Westerbecker.

Die Familie wohnt am Ende der Hagenriede. Ihr Grundstück grenzt direkt an die L 289 (Hauptstraße). Dort bekommen sie den „viel zu schnellen“ Verkehr in Richtung Grußendorf und natürlich auch umgekehrt täglich am eigenen Leib zu spüren.

BIG-Ortsratmitglied Andreas Kautzsch unterstützt das Anliegen der Familie mit harten Fakten. Er lieh sich eine Tempomessanlage aus. Sechs Tage lang wurden Ende Mai Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeit 100 Meter hinter dem Ortseingangsschild gemessen. „Die Ergebnisse sind schon alarmierend“, findet Kautzsch. Frappierend dabei: „In Richtung Grußendorf wird noch schneller gefahren als umgekehrt“. Von 16825 Fahrzeugen überschritten im Messzeitraum 76 Prozent das erlaubte Tempo von 50 Stundenkilometern. Mehr als 30 Prozent waren schneller als 60 Stundenkilometer. Der Gipfel: gemessenen 126 Kilometer pro Stunde innerorts. In umgekehrter Fahrtrichtung lag die Spitze bei 112 Kilometern pro Stunde. Dort überschritten knapp 52 Prozent das erlaubte Tempo 50. „Es muss doch hier etwas passieren“, sagt Stefan Goltz.

Schließlich, so Angela Eidenschink, würden die viel zu schnell fahrenden Fahrzeuge, auch die Kinder gefährden, „Weiter helfen würden hier sicherlich bauliche Maßnahmen“, sagt Andreas Kautzsch. Dafür wolle er sich einsetzen. Außerdem werde er eine offizielle Messung beantragen.

cha

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