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Gifhorn Stadt In Büros herrscht Klimawandel beim Dresscode
Gifhorn Gifhorn Stadt In Büros herrscht Klimawandel beim Dresscode
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00:18 03.08.2018
Nicht ohne meinen Ventilator: Kriminaltechniker Athanassios Papadimitriou in seinem Büro bei 30,8 Grad Celsius. Quelle: Torben Niehs
GIfhorn

„Die Oberhemdärmel sind hochgekrempelt, aber die Krawatte ist noch dran“, sagt Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter. „Ein Sakko hängt hier für alle Fälle.“ Etwa wenn er einem Fernsehteam Rede und Antwort zum aktuellen Tierquälerei-Fall steht.

Sehr weit auszulegen

Die Allgemeine Dienst- und Geschäftsanweisung sehe „eine ihrer Funktion und der zu erfüllenden Aufgabe angemessene Kleidung“ vor. „Es kann sehr weit ausgelegt werden“, sagt Walter. In diesen Wochen habe er keinen Mitarbeiter „mit Sakko wahrgenommen“.

Sakko-Pflicht in der Bank? Das schickt Volksbank-Südheide-Sprecher Olaf Genth ins Reich der Fabeln. „Wir haben keinen Zwang.“ Wie bei Walter seien Krawatte und Hemd angesagt. „Da unsere Mitarbeiter Businesskleidung tragen, darf an heißen Tagen die Kleidung angepasst werden und somit das Sakko gern im Schrank bleiben“, heißt es auch bei der Volksbank Brawo.

Klimatisierte Gebäude

Ebenso wie die beiden Genossenschaftsbanken verweist auch Alexa von der Brelje, Sprecherin der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, auf klimatisierte Gebäude, die das Arbeiten angenehm machten. „Daher verändert sich bei uns nichts.“

Das Modenhaus Becker hat gerade in neue Klimatechnik investiert, so Fritz Becker jun. Auch er besteht bei seinen Mitarbeitern nicht darauf, dass sie im Anzug verkaufen. Poloshirt und Kurzarmhemd, im Young-Fashion-Bereich sogar T-Shirt seien okay. „Ein Sakko würde jetzt auch nicht zur Temperatur passen.“

Bis zu 30,8 Grad im Büro

„Wir haben verschiedene Möglichkeiten bei den Uniformen“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter. Zurzeit seien die Kollegen im Kurzarmhemd unterwegs. Wohl dem, der Streife fährt: Die Dienstfahrzeuge seien klimatisiert. Ebenso Wache und Einsatzleitstelle, aber längst nicht alle Büros. „Ich habe 30,4 Grad“, sagt Reuter. Kriminaltechniker Athanassios Papadimitriou hat sogar 30,8 Grad ermittelt. Kein Wunder, dass da der Ventilator wenigstens etwas Bewegung in die warme Luft bringt.

Von Dirk Reitmeister

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