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Immer noch Sexmobile an den Straßen

Jetzt kommen die ersten Anzeigen in Fahrt Immer noch Sexmobile an den Straßen

Eigentlich sollten längst keine Sexmobile mehr an den Bundesstraßen stehen. Doch die mit rotem Licht geschmückten Camper sind immer noch da. Bis zum Spätsommer war das so, weil das Verfahren ins Stocken geraten war (AZ berichtete), inzwischen ist das so, weil sich die Betroffenen nicht ums Verbot scheren. Nun sind die ersten Anzeigen in Arbeit.

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Sexmobile entlang der Bundesstraßen: Jetzt gibt es die ersten Anzeigen.
 

Quelle: Archiv

Kreis Gifhorn. Im Sommer kam die Arbeit der Polizei zur Erfassung der Fahrzeuge und ihrer Halter ins Stocken, weil ausgerechnet beide zuständigen Beamten wegen Krankheit ausgefallen waren. Im ersten Drittel des Septembers konnten nun die Meldungen an die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr weiter geleitet werden, berichtete Winfried Enderle von der Polizei Gifhorn. Die Landesbehörde forderte daraufhin die Halter der an den Waldzufahrten geparkten Sexmobile auf, diese dort zu entfernen. Hintergrund: In den vergangenen Jahren gab es eine auffällige Häufung von Unfällen durch unvermitteltes Linksabbiegen von der B 188 auf die Waldwege. Die Behörden sehen einen juristischen Hebel in der Sondernutzungserlaubnis für Dienstleistungen an Bundesstraßen, die die Landesbehörde nun jenen Dienstleistern nicht mehr gewähren will.

Doch die Halter halten sich nicht dran: „Sie stehen noch alle da“, sagt Enderle über die Sexmobile. Das sei das Ergebnis einer Kontrolle zusammen mit einem Kollegen vom Kriminaldienst in der vorigen Woche. „Wir haben alle nochmal angesprochen.“ Es habe allerdings Verständigungsschwierigkeiten mit den nicht deutschen Damen gegeben. Nichts desto trotz: Die Fahrzeuge seien notiert worden, die Daten erneut nach Wolfenbüttel geschickt. Die Landesbehörde werde nun die Anzeigen in die Wege leiten.

Es geht laut Enderle nicht allein um die B 188 zwischen Gifhorn und Meinersen. Die Landesbehörde in Wolfenbüttel mache das Verbot für alle Bundes- und Landesstraßen in ihrem Beritt geltend.

Von Dirk Reitmeister

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