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Gifhorn Stadt Immer mehr Menschen kehren den Kirchen den Rücken
Gifhorn Gifhorn Stadt Immer mehr Menschen kehren den Kirchen den Rücken
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00:22 21.01.2016
Der Trend hält schon seit Jahren an: Immer häufiger treten Gifhorner aus der Kirche aus.
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183 Kirchenaustritte registrierte das Standesamt 2011, ein Jahr später 184. 2013 traf es die Kirchen härter: 216 Gifhorner erklärten ihren Austritt. 2014 wurde die 300er-Schallmauer durchbrochen, denn 320 Bürgerinnen und Bürger sagten ihrer Kirche Lebewohl. Die Kirchenaustrittszahlen für 2015 wertet die Verwaltung noch aus - mit einer deutlichen Trendwende ist vermutlich nicht zu rechnen.

„Gründe werden von uns nicht abgefragt und interessieren uns auch nicht“, erklärt Standesbeamtin Melanie Ritterbusch. Der Verwaltungsakt des Kirchenaustrittes dauere nur wenige Minuten. Die Gebühr betrage 25 Euro.

Die Neuregelung der Kirchensteuer bei der Kapitalertragssteuer habe viele Gemeindeglieder gekostet, sagt Superintendentin Sylvia Pfannschmidt. Und das in einer Zeit, in der die Aufgaben der Kirchen viel wichtiger geworden seien - nämlich Werte und Ethik zu vermitteln, und dass es nicht nur auf Geld und Gewinn ankomme. „Natürlich müssen wir gucken, wie wir darauf reagieren. Ich glaube, dass man mit einer guten Kinder- und Jugendarbeit anfangen muss.“ „Jeder Austritt ist einer zu viel“, sagt Altfrid-Pastoralreferent Martin Wrasmann. Viele Austritte von 2011 bis 2014 hätten jedoch nicht mit der katholischen Kirche vor Ort zu tun gehabt. Grund seien vielfach die Missbrauchsfälle gewesen. „Wir haben auch 20 Eintritte gehabt“, sieht Wrasmann seine These bestätigt.

rtm/ust

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