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Immer mehr Ganoven tummeln sich im Netz

Internet-Kriminalität im Kreis Gifhorn Immer mehr Ganoven tummeln sich im Netz

Immer mehr Ganoven tummeln sich im Internet - und nutzen es, um Straftaten zu begehen. 2016 wurden im Landkreis Gifhorn von der Polizei 446 Fälle erfasst, bei denen das Internet von Kriminellen als Tatmittel benutzt worden ist.

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Passwort-Klau, Stalking, Beleidigung: Rund ums Internet gibt‘s viele Delikte im Landkreis Gifhorn - offiziell sind die Zahlen rückläufig.

Gifhorn. „Gegenüber dem Vorjahr ist jedoch ein Rückgang um 152 Fälle feststellbar“, erklärt Mathias Müller von der Analysestelle der Gifhorner Kripo. Der Rückgang von mehr als 25 Prozent sei damit zu erklären, dass viele Internetnutzer „sensibilisiert worden sind“. Trotzdem kommt bei Gifhorns Polizei keine rechte Freude auf: Die Zahl gebe kein reales Bild des Phänomens wieder, verweist Müller auf eine hohe Zahl nicht angezeigter Straftaten und ein „großes Dunkelfeld“.

So habe eine Befragung zur Sicherheit in Niedersachsen ergeben, dass nur zwölf Prozent aller Cybercrime-Fälle überhaupt zur Anzeige gebracht werden - insbesondere dann nicht, wenn finanzieller Schaden entstanden ist. „Bei Betrug im Zusammenhang mit Cybercrime liege die Anzeigenquote bei 31 Prozent“, so Müller. Den größten Anteil nehme mit 48 Prozent aller registrierten Internet-Straftaten der Deliktbereich des Waren- und Warenkreditbetruges ein. Müller führte als Beispiel eine 32-jährige Frau aus dem Landkreis Gifhorn an, die von der Kripo als so genannte „Warenagentin“ ermittelt worden sei. Mit missbräuchlich erlangten Kreditkarten sei die 32-Jährige im Internet auf Einkaufstour gegangen.

Das Internet wurde von Straftätern auch für Nötigung, Bedrohung und Stalking genutzt: 25 Fälle dieser Art gab es 2016.

34 Mal ermittelte die Gifhorner Polizei wegen Beleidigung per Internet. Zehn Mal gab es Ermittlungen wegen Verbreitung pornografischer Schriften.

ust

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