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Gifhorn Stadt Im Schnitt nur noch acht Flüchtlinge pro Woche
Gifhorn Gifhorn Stadt Im Schnitt nur noch acht Flüchtlinge pro Woche
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00:16 30.04.2017
Rückläufige Zahlen: Im Camp Lessien leben derzeit nach Mitteilung des Kreises nur 78 Personen. Foto: Archiv Quelle: Michael Uhmeyer
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Gifhorn

„Ende April lebten dort lediglich 78 Personen anstatt der geplanten 200 Personen“, so Ebel weiter.

Hintergrund dieser Entwicklung sei, dass auch die Zugangszahlen beim Land rückläufig seien. Durch die weitere Anerkennungen von syrischen Flüchtlingen und die erfolgten freiwilligen Ausreisen und Abschiebungen habe sich die Zahl der im Leistungsbezug des Asylbewerbergesetzes befindlichen Personen erstmalig reduziert - von 1686 am 1. Februar auf jetzt 1490 Personen.

Die größte Gruppe komme mit 300 Personen (20 Prozent) aus der Elfenbeinküste, gefolgt von Afghanistan (11 Prozent), Syrien (10 Prozent), Sudan und Irak (je 9 Prozent).

„Es ist nicht planbar, wie es sich mit den Zuweisungen weiterentwickelt“, so Ebel. Die offizielle Aufnahmequote für 2017 habe aber weiter Bestand. Demnach müsse der Kreis noch 949 Personen bis zum Jahresende aufnehmen.

Die rückläufige Zuweisung führe auch zu freien Kapazitäten bei den dezentral vom Kreis angemieteten Wohnungen. Würden die Zuweisungen wieder auf 25 Personen ansteigen - was nicht auszuschließen sei - würden alle vorhandenen Unterkünfte benötigt.

Vor diesem Hintergrund wurde bisher auf eine langfristige Vergabe der Betreuung im Camp Lessien verzichtet, so der Landrat. Bis zum 30. Juni bleibe die derzeit eingesetzte Firma damit beauftragt.

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