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Gifhorn Stadt „Im Namen des Islam darf kein Krieg geführt werden“
Gifhorn Gifhorn Stadt „Im Namen des Islam darf kein Krieg geführt werden“
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00:23 06.10.2014
Tag der offenen Moschee: Die Gifhorner konnten sich am Freitag in der Türkisch-Islamischen Gemeinde ausgiebig über den Islam und den Koran informieren. Quelle: Photowerk (ba)
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Eingeladen dazu hatte die Türkisch-Islamische Gemeinde. Der Tag der Deutschen Einheit war bewusst gewählt worden, bestätigte Vorstandsmitglied Erciyas Seyfullah. Deutschland sei vereint, und die Muslime - immerhin rund zwei Millionen bundesweit - gehören dazu.

Rund 230 Mitglieder hat die Gifhorner Gemeinde, die sich als Teil der deutschen Gesellschaft sieht. So wurden beispielsweise bei der jüngsten Hochwasserkatastrophe auch für deutsche Familien Spenden gesammelt.

Das heutige Opferfest, Pilgerreisen, Gebete, Geschichtliches - die Gifhorner, die kamen, wollten viel wissen über den Islam und den Koran, und sie erfuhren viel. Auch, dass die Gifhorner Gemeinde den Islam als eine friedliche Religion sieht, dass die Vorfälle im Nahen Osten nicht gut geheißen werden.

Anfeindungen habe man in Gifhorn wegen der aktuellen Meldungen noch nicht erlebt, in größeren deutschen Städten aber gebe es diese durchaus: „Es ist schade und falsch, dass wir mit diesen Tätern gleichgestellt werden.“

Die Türkisch-Islamische Gemeinde würde gerne ihre Moschee, die seit 1997 am Bahnhof liegt, neu bauen. „Es ist zu klein“, so Erciyas Seyfullah. Doch die Suche nach einem geeigneten rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück sei nicht einfach. Allerdings gebe es bereits Gespräche mit der Stadt.

ba

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