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Im Museum: Falsche Schlangen und Krokodile

Gifhorn Im Museum: Falsche Schlangen und Krokodile

Gifhorn. „Von falschen Schlangen und Krokodilen“: Unter diesem Motto werden Gifhornern ab Freitag in einer Sonderausstellung im Schlossmuseum Lebensraum und Fangtechniken von Süßwasserfischen näher gebracht.

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Neue Sonderausstellung: Ab Freitag gibt es im Museum im Schloss Exponate unter dem Titel „Von falschen Schlangen und Krokodilen“ zu sehen.

Quelle: Michael Franke

„Die Idee hatte ich bereits vor zwei Jahren - jetzt hat‘s endlich geklappt“, strahlt Naturschutzbeauftragter Jürgen Wagner. Gemeinsam mit Museumsleiterin Birthe Lehnberg und Museumshandwerker Alexander Reimann bestückte Wagner gestern noch die zehn großen Glasvitrinen mit Exponaten.

Eine Angelschnur mit einem blauen Glasgewicht, das 1940 in Gifhorns Glashütte gefertigt worden ist, oder die Spitze eines „Fischstechers“, der 1920 in der Ise entdeckt wurde: Viele der Ausstellungsgegenstände - Unterstützung gab‘s von den Gifhorner Anglern - stammen aus der Region. „Wir haben versucht, eine direkte Verbindung zu Gifhorn herzustellen“, freut sich Lehnberg darüber, dass es gelungen ist, „Naturschutz, Wissenschaft und Geschichte unter einen Hut zu bringen“.

„In einem Aquarium zeigen wir kleine Aale und Teichmuscheln - später sind dann auch Krebse und Bitterlinge zu sehen“, so Wagner. „Es ist notwendig, den Kindern die heimische Natur näher zu bringen“, will Wagner bei Führungen auch darüber berichten, dass Hecht und Aal bedroht sind. „Glasaale stehen bei den Chinesen, Japanern auf dem Speiseplan, der Hecht verschwindet - Klimawandel und fehlende Fluss-Altarme sind die Ursache“.

Die Ausstellung - sie läuft bis zum 23. Oktober - informiert auch über Fangtechniken: Angelschnüre aus Pferdehaar und Angelhaken aus der Stein- und Römerzeit gibt es zu sehen.

ust

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