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Gifhorn Stadt 51 Storchenpaare ziehen ihren Nachwuchs auf
Gifhorn Gifhorn Stadt 51 Storchenpaare ziehen ihren Nachwuchs auf
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00:27 09.06.2018
Rekordjahr für Störche?: Im Landkreis Gifhorn ziehen derzeit so viele Storchenpaare wie noch nie ihren Nachwuchs auf. Quelle: dpa
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Landkreis Gifhorn

Im vergangenen Jahr haben sich im Kreis Gifhorn 43 Paare gefunden, die 69 Junge groß gezogen haben. Das war bereits ein Rekord, der aber von den derzeit 51 Paaren gebrochen werden könnte. 2016 hatte Behrmann insgesamt 39 Paare gezählt, die 63 Junge zur Welt gebracht haben.

Zwei Paare könnten noch dazu kommen

In seinem aktuellen Bericht weist der Storchenbeauftragte darauf hin, dass es noch zwei weitere Brutpaare geben könnte. Auf den Nestern in Müden-Langenklint und Ribbesbüttel gebe es jeweils zwei „Besuchsstörche“, die noch zusammenfinden könnten.

Nach den tragischen Vorfällen im Nest beim Artenschutzzentrum Leiferde, wo die Störche Fridolin und Mai aufgrund Nahrungsmangels wegen der Trockenheit drei ihrer vier Jungen aus dem Nest gestoßen hatten (AZ berichtete), hat Behrmann festgestellt, dass die Störchin Mai die Brut zumindest nicht verlassen hat.

20-Kilometer-Flug zur Nahrungssuche

Sie wurde in der Alba-Deponie in Braunschweig entdeckt und ist wohl 20 Kilometer auf Nahrungssuche geflogen. Am Abend landete sie wieder in ihrem Nest und brachte dem einen noch lebenden Jungen Wasser. Vorsichtshalber haben Mitarbeiter des Artenschutzzentrums einen Ring aus Kartons und Strohbunde um das Nest gelegt, damit das letzte Junge, falls es auch abgeworfen werden sollte, eine Chance hat, relativ weich zu fallen und so zu überleben

Dass die Leiferder Störchin so weit fliegen musste, bezeichnet Behrmann als ungewöhnlich und als „weiteren Beleg dafür, wie knapp es zumindest regional mit der Nahrung vor Ort bestellt ist“. Denn: Auch das erst zweijährige Männchen aus Volkse wurde auf der Braunschweiger Deponie gesichtet.

Fünf Junge in einem Nest

„Im weiteren Umkreis um die Deponien Braunschweig und Wolfsburg sind die derzeitigen Jungenzahlen aber immer noch erstaunlich gut“, so Behrmann. In Rothemühle wüchsen sogar fünf Junge auf.

Von Frank Reddel

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