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Im Haus verbarrikadiert: 21-Jähriger droht mit Messern

Westerbeck Im Haus verbarrikadiert: 21-Jähriger droht mit Messern

Westerbeck. Großeinsatz der Polizei mit Spezialkräften in Westerbeck: Ein Mann hatte sich in seinem Haus verbarrikadiert und drohte mit zwei Messern. Eine Verhandlungsgruppe konnte ihn am Freitag gegen 19 Uhr zum Aufgeben bewegen. Der Mann war allein im Haus und hatte gesundheitliche Probleme.

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Großeinsatz in Westerbeck: Ein 21-Jähriger verbarrikadierte sich in seinem Haus und drohte mit Messern, eine Verhandlungsgruppe der Polizei klärte die Situation.

Quelle: Photowerk (mpu)

Ein Dutzend Einsatzwagen der Polizei und des Rettungsdienstes blockieren den Mühlenweg, die Straße ist mit Trassierband abgeriegelt. Für Passanten und Anwohner ist für Stunden kein Durchkommen. Grund: Die Polizei muss eine so genannte Bedrohungslage klären. Auch vermummte Beamte eines Sondereinsatzkommandos sind vor Ort.

Gegen 15 Uhr habe sich der Betreuer des 21-Jährigen bei der Wache gemeldet, berichtet Polizeisprecher Thomas Reuter. Der Westerbecker sei allein und hilflos in der Wohnung und unterzuckert. Als Beamte mit einem Schlüsseldienst kamen, „hat er mit zwei Messern gedroht. Er ließ nicht mit sich reden“, so Reuter. Deshalb wurden Spezialkräfte hinzugezogen. Der Insulinmangel habe den 21-Jährigen offenbar aggressiv gemacht.

Das SEK sei nur für alle Fälle vor Ort gewesen, berichtet Reuter weiter. Die Hauptarbeit übernahm ihm zufolge eine Verhandlungsgruppe mit einem Gifhorner Kollegen an der Spitze. Dieser konnte den 21-Jährigen, der zwischenzeitlich alle Rollläden runter gelassen und sich „nicht kooperativ“ gezeigt hatte, „aus dem Haus verhandeln“, berichtet Reuter weiter. „Kurz nach 19 Uhr kam er aus dem Haus und ließ sich widerstandslos festnehmen.“ Der 21-Jährige kam mit dem Rettungswagen ins Klinikum Gifhorn.

rtm

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