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Ideen gibt es viele, aber Fördermittel nicht

Isenbüttel Ideen gibt es viele, aber Fördermittel nicht

Isenbüttel. „Der Gutsplatz soll wieder den Charakter eines wirklichen Platzes erhalten.“ Das Zitat aus der Aller-Zeitung vom 13. Dezember 2005 klingt ganz aktuell. Vielleicht, weil die Idee dahinter zeitlos ist. Denn auch neun Jahre später „hoffen noch alle, dass endlich was passiert“, wie Horst-Diether Herrmann es formuliert, der Beauftragte der Gemeinde für den Dorferneuerungsplan.

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Die Umgestaltung war immer wieder Thema: Der Gutsplatz soll zu einem echten Mittelpunkt dörflichen Lebens werden - sobald es Geld aus dem Dorferneuerungsprogramm gibt.

Quelle: Rudert

Noch ist Isenbüttel in der Förderperiode - bis 2016 -, aber das Budget des Landes ist knapp, nicht mal Projekte der Priorität eins wie der Gutsplatz im - vom Land - bewilligten Dorferneuerungsplan werden zurzeit gefördert. „Es wird eng für uns“, befürchtet Klaus Rautenbach, Isenbüttels stellvertretender Bürgermeister, und fügt etwas ungeduldig hinzu: „Dabei muss jetzt langsam mal was passieren.“ Und zwar was Gutes: „Wir wollen nicht nur einen etwas besseren Parkplatz, das muss vernünftig werden.“

Seit Ende 2012 liegt die Planung vor, Herrmann hat sie aus den Akten hervor gekramt: Die Straße soll am südlichen Rand des Platzes verlaufen, der Rest nur noch für Fußgänger und Radfahrer nutzbar sein. Weitere Bäume sind eingezeichnet, statt des kaputten Asphalts sollen Naturstein und gerumpelter Beton für eine ansprechende Optik sorgen. Herrmann erinnert an den Plan: „Wir wollen auf dem Platz einen Wochenmarkt etablieren, vielleicht ein Café, dort sollen Veranstaltungen stattfinden wie jetzt schon das Maibaum-Aufstellen oder der Start für den Schützenumzug.“ Ein echter Mittelpunkt für das Dorf eben, der trotzdem eine problemlose Erschließung für Anwohner, Gewerbe und Kita bietet - und mit der gleichen Zahl an Parkplätzen wie jetzt.

Kostenpunkt: 460.000 Euro, die Hälfte davon aus der Dorferneuerung. Wenn da mal wieder was drin ist. Aber Rautenbach und Herrmann sind optimistisch: „Der Gutsplatz hat nicht nur bei uns, sondern auch beim Land oberste Priorität.“

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