Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt ILE-Programm macht Bewegungshalle möglich
Gifhorn Gifhorn Stadt ILE-Programm macht Bewegungshalle möglich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:01 11.06.2018
Dank ILE vielleicht möglich: Wilsche könnte eine Bewegungshalle bekommen, Quelle: Sebastian Preuß
Anzeige
Wilsche

Mehr Sport für Wilsche: Zuschüsse aus dem ILE-Programm könnten dem Ortsteil eine neue Bewegungshalle auf der Sportanlage bescheren. Allerdings müssen sich die Bewegungsfreudigen dort noch etwas in Geduld üben.

Das Dorfgemeinschaftshaus ist gut gebucht, sagt Ortsbürgermeister Uwe Weimann. Dort gebe es Feiern, Blutspendetermine, Ortsratsveranstaltungen wie das Zwei- oder Vier-Dörfertreffen. „Und Wilsche wächst.“ Damit aber auch die Kapazitätsprobleme, wenn dann auch der Sportverein noch seine Angebote ausbauen will.

Zukunfts-Workshop

In einem Zukunfts-Workshop mit dem Landessportbund hat der VfR Wilsche-Neubokel über genau eines der Handlungsfelder jenes ILE-Förderprogramms gesprochen: „Demografie, Daseinsvorsorge, Innenentwicklung“. Wie steht der Sportverein in fünf oder zehn Jahren da, welche Auswirkungen hat der demografische Wandel auf seine Angebote? Auch Weimann war bei diesem Gedankenaustausch dabei, der nun in das Bewegungshallen-Projekt mündet.

Das sieht vor, für 1,1 Millionen Euro an das Sportheim eine 250 bis 300 Quadratmeter große Halle zu bauen, die Platz für Angebote in den Bereichen Jugend, Senioren und Gesundheit bietet, zum Beispiel Yoga und Tai Chi. Drei Varianten schafften es laut Weimann in die Prüfung, eine davon wurde von den Fachleuten als zuschussfähig bewertet. Mit der gehen die Wilscher nun ins Rennen, um zu den 600.000 Euro Eigenleistung auch noch 500.000 Euro Fördermittel einzuwerben. „Ohne Zuschuss würden wir es nicht stemmen können.“

Startschuss fällt erst in drei Jahren

Doch der Startschuss fällt erst in drei Jahren. 2019 sind zunächst Neubokel und Winkel im ILE-Programm. Das geht für Weimann völlig in Ordnung: „Viele andere Sachen sind erst einmal wichtiger.“

Dennoch freut er sich riesig auf das Projekt Bewegungshalle. Und von der könnten zumindest auch die Neubokeler profitieren. Denn der Nachbarort sei ja gleich um die Ecke und nicht umsonst Partner im Sportverein.

Von Dirk Reitmeister

Das ist gelebte Partnerschaft: Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich und Susanne Pilarski, Schulleiterin des Otto-Hahn-Gymnasiums, begrüßten Jugendliche aus Gifhorns ukrainischer Partnerstadt Korssun am OHG. Sie forschen gemeinsam mit Gifhorner Schülern an einem Geschichtsprojekt zum Thema Flucht und Vertreibung.

11.06.2018

Ist das Schützenfest nicht mehr fern, treffen sich die beiden Korps sonntagmorgens am Schillerplatz und in der Fallersleber Straße zum Ausmarsch. Auch jetzt wieder.

11.06.2018

Samuel Koch - dieser Name ist seit dem „Wetten-dass“-Unfall 2010 bekannt. Entsprechend gut besucht war seine Lesung in der Gifhorner Stadthalle.

13.06.2018
Anzeige