Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Gewitter

Navigation:
IGS Gifhorn wird dauerhaft fünfzügig

Kreistag IGS Gifhorn wird dauerhaft fünfzügig

Jetzt ist es beschlossene Sache: Die IGS Gifhorn soll dauerhaft fünfzügig werden, und die Gelegenheit ist günstig. Denn 2018 muss wegen der Erweiterung um die Sekundarstufe II sowieso gebaut werden. Der Kreistag gab in seiner Sitzung am Freitag einstimmig grünes Licht.

Voriger Artikel
September: Neue Geschäftsführerin übernimmt
Nächster Artikel
Kaltes Wetter heizt Verkauf von Winterkleidung an

Gefragte Schule am Lehmweg: Die IGS Gifhorn soll dauerhaft fünfzügig werden, der Kreistag hat das in seiner Sitzung beschlossen.
 

Quelle: Michael Franke

GIfhorn.  94 Schüler haben vor dem Start des laufenden Schuljahres eine Absage bekommen, erinnerte Landrat Dr. Andreas Ebel an die Hintergründe. 209 Schülerinnen und Schüler hatten sich um einen Platz an der Gifhorner Gesamtschule beworben. Ein fünfter Zug würde 30 weiteren Schülern die Möglichkeit geben.

Die Verwaltung habe die Auswirkungen auf andere Schulen geprüft. Ergebnis: Die aktuell abgelehnten Schüler gehen nun auf die beiden sowieso schon gut gefragten Gifhorner Realschulen, nur sieben seien an andere Schulen außerhalb der Stadt Gifhorn gewechselt.

„An der IGS muss nächstes Jahr ohnehin angebaut werden“, sagte Ebel. „Diese Gelegenheit wollen wir nutzen.“ Für Walter Schulze (CDU) eine kostengünstige Einrichtung des fünften Zuges. Auch Karen Wachendorf (SPD) freut sich, „dass dem Elternwillen nachgekommen wird“.

Es gab zwei Anträge zu diesem Thema, sowohl von der Mehrheitskoalition aus CDU; SPD und FDP/ULG, als auch von den Grünen. Nicole Wockenfuß (Bündnis 90/Die Grünen) verwies darauf, dass ihre Partei den entsprechenden Antrag eine Woche früher gestellt hatten.

Weniger einig waren sich die Koalition und die Grünen beim Thema Haushalt, insbesondere was den Stellenplan anging. Rüdiger Wockenfuß (Grüner) kritisierte, dass von 28 von der Verwaltung zusätzlich gewünschten Stellen – vor allem Lebensmittelkontrolleur und Mobilitätsbeauftragter – 7,5 Stellen von der Mehrheit gestrichen wurden. Gerade bei der Lebensmittelkontrolle gelte: „Wir sind im Landkreis Gifhorn schlecht aufgestellt.“

Für die Mehrheit argumentierte unter anderem Telse Dirksmeyer-Vielhauer (CDU): „In reichen Zeiten sparen – das können wir jetzt.“ Rolf Schliephacke (SPD): „Der Zusammenbruch der Kreisverwaltung steht nicht bevor.“ Gegen zehn Nein-Stimmen – auch von der AFD – wurde der Haushalt beschlossen.

Von Dirk Reitmeister

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Kommt es zur Neuauflage der Großen Koalition?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr