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IG Metall: Conti baut noch mehr Stellen ab

Werk Gifhorn IG Metall: Conti baut noch mehr Stellen ab

Gifhorn. Die Mitarbeiter von Conti-Teves müssen weiter um ihre Arbeitsplätze bangen. Laut Betriebsrat und IG Metall fällt der Stellenabbau sogar noch drastischer aus, als bisher angenommen. Der Standort mit seinen 1600 Arbeitsplätzen soll bis 2020 nur noch 900 Mitarbeiter zählen, bis 2023 soll es im Gifhorn nur noch 800 Beschäftigte geben, so die Gewerkschaft.

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Protest: IG Metall und Betriebsrat befürchten einen massiven Stellenabbau bei Conti in Gifhorn.

Quelle: Photowerk (sp)

„Die Belegschaft soll halbiert werden - das werden wir nicht kampflos hinnehmen“, erklärte heute Nachmittag Lothar Ewald, Bevollmächtigter der IG Metall. Gemeinsam mit dem Betriebsrat unterrichtete er heute in zwei Info-Veranstaltungen Gifhorns Conti-Mitarbeiter über die „Horror-Pläne“ der Unternehmensleitung.

„Diese Pläne werden wir so nicht akzeptieren, denn wir haben die Belegschaft hinter uns - wenn es zu betriebsbedingten Kündigungen kommt, ist ein Streik nicht ausgeschlossen“, machten Ewald und stellvertretender Conti-Betriebsratschef Burkhard Häusler gestern bei einem Pressegespräch deutlich.

„Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir jedoch noch verhandlungsbereit“, machte Ewald deutlich, dass es oberstes Ziel von Gewerkschaft und Betriebsrat sei, den Standort Gifhorn mit seinen Mitarbeitern zu sichern. „Wir freuen uns über die Unterstützung der Politik und von Bürgermeister Matthias Nerlich“, so Ewald, der einen Protestmarsch von Conti-Mitarbeitern auf Gifhorns Marktplatz plant, um die Bevölkerung zu sensibilisieren.

„Wenn ihr nicht unterschreibt, machen wir die Bude dicht“: Diese Haltung der Werksleitung nannte Ewald „einen Erpressungsversuch.“ Der Unternehmensführung war Ewald „Missmanagement in den höchsten Tönen“ vor.

ust

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