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IAV wächst: „Stadt muss mit ihrer Infrastruktur mitziehen“

Gifhorn IAV wächst: „Stadt muss mit ihrer Infrastruktur mitziehen“

Gifhorn. Der Ruf nach einer zweiten Zufahrt für das Gewerbegebiet am Allerkanal wird immer lauter. Morgen gibt es ein Treffen von Vertretern der Stadt mit den Betriebsräten unter anderem von IAV und Inteva, um sich die Verkehrssituation vor Ort anzusehen.

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Überlastete Zufahrt ins Gewerbegebiet: Morgen gibt es ein Treffen der Stadt mit Betriebsräten der Firmen am Allerkanal.

Quelle: Photowerk (sp)

„Wir sind seit längerer Zeit mit der Stadt im Gespräch über eine zweite Zufahrt“, sagt Michael Znamiec, Werkleiter der IAV, deren Belegschaft eine Online-Petition gestartet hat (AZ berichtete). Immer mehr Mitarbeiter bei der expandierenden IAV, aber auch mehr Pendler-Parkplätze für den Bahnhof: Jetzt ist für Znamiec der Punkt erreicht, wo die Zufahrt den Verkehrsstrom nicht mehr bändigen kann, sich Verkehrschaos von der Ausnahme zur Regel entwickelt hat. „Wir planen weitere Zuwächse. Die Stadt sollte mit ihrer Infrastruktur in angemessener Form mitziehen.“ Znamiec hätte frühere Planungen einer Anbindung entlang der Bahnstrecke Richtung Isenbüttel begrüßt.

Die IAV steht nicht allein da. „Es ist ein richtiges Desaster, wenn man um 17 Uhr nach Hause fahren will“, sagt Verena Brückner, Personalleiterin beim Auto-Zulieferer Inteva (früher Arvin Meritor). Zwischen 16 und 17 Uhr „will hier jeder los“. „Wenn es dann hier mal brennen sollte, wird es gefährlich.“ Es müsse eine Lösung her.

Alexandra von der Brelje, Sprecherin der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, die ihr Büro im Technischen Zentrum hat, ist froh über die flexible Arbeitszeit und den damit verbundenen späteren Feierabend bei der Sparkasse für sie und ihre Kollegen. Sie sehe täglich aus ihrem Fenster den Stau vor dem Kreisel. „Wer nicht muss, fährt auch nicht um 16 Uhr vom Hof.“

rtm

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