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Hunderte Tevesianer legen Arbeit nieder

Warnstreiks in Gifhorn Hunderte Tevesianer legen Arbeit nieder

Warnstreiks bei Continental-Teves: Am Donnerstag haben sich auch Gifhorns Metaller in den Arbeitskampf eingeschaltet. Und wenn nötig, soll das keine einmalige Aktion gewesen sein.

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Warnstreik bei Continental-Teves in Gifhorn: Mehrere Hundert Beschäftigte legten am Donnerstag in zwei Schichten die Arbeit nieder.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Die Nachtschicht legte gegen Mitternacht los, nach Betriebsratsangaben haben 200 Beschäftigte den Betrieb lahm gelegt. Am Mittag seien es dann nochmal so viele gewesen, die mit Trillerpfeifen und Megafonen ihre von den Rednern von Gewerkschaft und Betriebsrat formulierten Forderungen lautstark unterstrichen. Nicht nur Tevesianer waren bei der Kundgebung, es gab auch Abordnungen unter anderem von Autovision und IAV.

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Am Donnerstag nahmen Beschäftigte von Continental-Teves am Warnstreik der IG Metall teil. Ihnen geht es um sechs Prozent mehr Lohn und die Möglichkeit weniger zu arbeiten.

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Die IG Metall präsentierte sich gewohnt kampflustig. Wolfsburgs 2. Bevollmächtigter Lothar Ewald kündigte an, notfalls „noch eine Schippe drauf zu legen“. Sollten die Arbeitgeber nicht von ihrem Angebot – zwei Prozent mehr und 200 Euro Einmalzahlung wertet Ewald als „Provokation“ – abrücken, könnten Betriebsrat und IG Metall Teves auch für 24 Stunden lahmlegen. „Die Arbeitgeber haben wieder das Lied der Klage mit allen Strophen gesungen“, sagte Ewald. „Wir wollen ein vernünftiges Angebot hören.“

Die Forderung von sechs Prozent mehr Lohn passe in die Zeit angesichts einer Umsatzsteigerung um acht Prozent auf 44 Milliarden Euro in 2017 bei einer Nettorendite von vier Prozent. Dem schloss sich auch Burkhard Häusler vom Betriebsrat an: „Wir haben hier eine hohe Beauftragung.“

„Brauchen Arbeitszeiten der Zukunft, nicht der Vergangenheit“

Fast noch wichtiger sei es, die Möglichkeit der Reduzierung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden durchzusetzen, sagte Ewald. „Wir brauchen Arbeitszeiten der Zukunft, nicht der Vergangenheit.“ Bisher hätten die Beschäftigten bei „flexiblen Arbeitszeiten“ draufgezahlt. Folge sei, dass immer mehr wegen Burnout krankgeschrieben würden.

Von Dirk Reitmeister

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