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Hund hetzt Schafherde: Zwei Tiere tot

Gifhorn Hund hetzt Schafherde: Zwei Tiere tot

Leiferde. Schäfer Carlo Laser ist sauer. Am Samstag hat ein frei laufender Hund seine Schafherde bei Leiferde gehetzt. „Zwei Schafe starben durch den Stress, ein weiteres Tier wurde schwer verletzt“, fordert der 60-Jährige eine Einhaltung der ganzjährig geltenden Anleinpflicht. „Kontrollen finden nicht statt“, wirft Laser Behörden und Polizei Untätigkeit vor.

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Fordert Kontrollen in Sachen Leinenzwang: Schäfer Carlo Laser. Tiere seiner Herde starben, weil sie von einem Hund gehetzt worden sind.

Quelle: Photowerk (sp)

Es passierte am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr: Die Herde von Laser - es handelt sich um 300 Tiere - weidete in der Leiferder Heide im Bereich der so genannten Harzer Berge. „Da tauchte plötzlich ein kleiner brauner Hund auf und trieb die Tiere auseinander“, berichtet der Schäfer. Ein Schaf habe der Hund gestellt und mehrfach in die Keulen gebissen. „Es überlebte die Attacke und wird inzwischen mit Antibiotikum behandelt“, so Laser. Der Hund habe erst Reißaus genommen, nachdem der Schäfer einen Holzknüppel nach ihm geworfen habe. Zwei weitere Schafe seien hingegen durch den Stress verendet. „Ein Tier stürzte in die Aller und konnte von mir nur noch tot geborgen werden“, erklärt der Winkler.

„Wir haben eine ganzjährig geltende Anleinpflicht für Hunde, doch die meisten Hundehalter ignorieren diese Verordnung“, schimpft Laser. Mit Folgen müssten die Halter von frei laufenden Hunde nicht rechnen. „Kontrollen finden nämlich gar nicht erst statt“, steht für den Schäfer fest. „Erst am Wochenende gab es einen erneuten Vorfall - ohne Leine übten 30 Hunde einer Braunschweiger Hundeschule in der Gifhorner Schweiz“, fordert die Ordnungshüter endlich zum Handeln auf.

„Kontrollen fallen in die Zuständigkeit der Ordnungsämter“, winkt Polizeisprecher Lothar Michels ab. Das bestätigt auch Michael Funke von der Kreisverwaltung.

ust

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