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Gifhorn Stadt Humboldt-Gymnasium braucht mehr Platz
Gifhorn Gifhorn Stadt Humboldt-Gymnasium braucht mehr Platz
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00:18 31.08.2017
Mehr Platz für das HG: Die Schule muss in den kommenden Jahren auf die Rückkehr zum Abi nach neun Jahren ausgebaut werden, außerdem werden zwei alte Physikräume modernisiert. Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

In Sachen Physikräume steht schonmal fest: Sie sollen beide in einem Zuge kommendes Jahr auf den neuesten Stand gebracht werden. Die ursprüngliche Planung ging von 160.000 Euro Gesamtkosten aus und sah deshalb vor, einen Raum für 80.000 Euro in diesem und den zweiten für 80.000 Euro im Jahr 2020 zu erledigen, so Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter. Doch nach der Einholung von Angeboten habe man bei nur 110.000 Euro Gesamtkosten gelegen.

Landkreis muss Etat aufstocken: „Das kriegen wir hin.“

Das Problem laut Walter: Die Fachfirmen seien so ausgebucht, dass es in diesem Jahr nichts mehr werde mit der Sanierung. Nun sollen die Räume 2018 saniert werden. Den Haushalt von ursprünglich 80.000 Euro für einen Raum auf 110.000 Euro für beide aufstocken: „Wir bekommen das hin“, ist sich Walter sicher. HG-Rektorin Brigitte Gorke freut sich, dass die aus dem Jahre 1979 stammenden Fachunterrichtsräume endlich modernisiert werden – und das in einem Zug, ohne bis 2020 warten zu müssen.

Ebenso lobt Gorke in ihrem Bericht an den Schulausschuss, „dass der Schulträger die Notwendigkeit sieht, dem HG acht zusätzliche Fachunterrichtsräume im Zuge der weiterhin hohen Anmeldezahlen und im Hinblick auf G9 (13. Jahrgang) zukommen zu lassen“. Am Otto-Hahn-Gymnasium wurde inzwischen ein Anbau am Hauptstandort beschlossen (AZ berichtete). So weit seien die Planungen am HG noch nicht, sagt Walter. „Wir sind schon ein gutes Stück voran gekommen, müssen aber noch Details mit der Schule abstimmen.“ Spätestens zu den Etatberatungen im November will er mehr sagen können.

Einen Fahrplan für die Bauarbeiten wagt der Erste Kreisrat noch nicht aufzustellen. „Das wird noch ein bisschen dauern, bis die Bagger kommen.“

Physikräume fast 40 Jahre alt

Die beiden Physikräume des Humboldt-Gymnasiums, die im kommenden Jahr modernisiert werden, sind fast 40 Jahre alt. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen, so der Landkreis Gifhorn.

Die Elektroanschlüsse an den Schülerarbeitsplätzen, an denen die Gymnasiasten Experimente vornehmen, müssen vom Lehrer regel- und sogar abschaltbar sein. „Die Medienversorgung der Schülerplätze erfolgt aktuell über feste Säulen. Die Elektroanschlüsse, insbesondere die der Niederspannung, sind nicht ausreichend sicher regelbar, und die nur noch teilweise aktiven Medien Wasser und Gas werden nicht mehr benötigt“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Die festen Säulen sollen abgebaut und durch ein modernes Deckensystem ersetzt werden. Das wird dann acht Anschlüsse bieten, die für modernen Unterricht taugen: „Hierbei sind sowohl Versuchsaufbauten an einem oder mehreren Schülergruppenarbeitsplätzen, als auch Klassenversuche an einer zentralen Stelle im Raum möglich.“ Die neuen Konzepte seien flexibel genug für Gruppengrößen von 15 bis 30 Schülern und für die Bedürfnisse der Inklusion. Seien die Deckensysteme eingezogen, könnten gefahrlos allgemeinbildender Unterricht oder Klassenarbeiten vorgenommen werden, für die die Schüler die Stromversorgung nicht brauchen.

Von Dirk Reitmeister

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