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Hubertus Heil: "Ich habe noch viel vor"

Bundestagswahl Hubertus Heil: "Ich habe noch viel vor"

Bereits seit 1998 kümmert sich Hubertus Heil (SPD) nun schon im Bundestag um die Belange des Wahlkreises Gifhorn-Peine. Gerne möchte er sich auch weiterhin für die Menschen in der Region engagieren, deshalb kandidiert er bei den Bundestagswahlen am Sonntag, 24. September, zum sechsten Mal.

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Hubertus Heil (links) spricht mit dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz.

Quelle: dpa

Kreis Gifhorn.  Bereits seit 1998 kümmert sich Hubertus Heil (SPD) im Bundestag um die Belange des Wahlkreises Gifhorn-Peine. Gerne möchte er sich auch künftig für die Region engagieren, deshalb kandidiert er bei den Bundestagswahlen am Sonntag, 24. September, zum sechsten Mal.

„Ich habe noch viel vor. Auch wenn ich nun das Amt des SPD-Generalsekretärs übernommen habe, werde ich weiterhin in meinem Wahlkreis präsent sein“, hofft Heil, „einiges bewegen zu können“. Er sei gut vernetzt mit Vereinen und Verbänden vor Ort, aber auch in Berlin mit Ministerien und Ämtern. Folglich sei sein Motto: Man muss das Leben nehmen, wie es ist, darf es aber nicht so lassen.

In der Bundespolitik möchte er sich vor allem für Bildung einsetzen. Ganztagsschulen und der Fall des Kooperationsverbotes zwischen Ländern und Bund bei der Schulpolitik sind seine Ziele. „Außerdem muss der Wohlstand gerechter verteilt werden. Deutschland ist ein reiches Land. Davon sollen alle profitieren“, bekräftigt der 44-Jährige.

Eine große Herausforderung sieht der SPD-Politiker in der Flüchtlingsfrage. Hier plädiert er zum einen für größere Anstrengungen zur Integration durch Spracherwerb, Vermittlung der Werte, Ausbildung und Berufstätigkeit. „Zum anderen müssen wir zu einer gerechteren Verteilung in Europa kommen. Kein Land kann das alleine stemmen. So schüren wir Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit“, ist sich Heil sicher. Grundsätzlich sei er der Meinung, dass ein Einwanderungsgesetz für Deutschland nötig sei.

In der Region möchte Heil den Strukturwandel weiter begleiten und für ausgeglichene Lebensqualität im ländlichen und städtischen Bereich sorgen. „Dafür möchte ich mehr Forschung und Wissenschaft hierher holen. Die Ansiedlung der Bundesgesellschaft für Endlagerung ist ein erster wichtiger Schritt.“

Freizeit ist für ihn eher ein Fremdwort. Bleibt doch etwas Luft, verbringt Heil die Zeit mit seinen zwei Kindern und seiner Frau. Außerdem vertieft er sich gerne in Krimis oder schwingt den Kochlöffel. „Und ich habe den Segelschein gemacht. Auf dem Boot kann man herrlich abschalten.“

Von Nicole Laskowski

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