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Hotelchef hat Faxen dicke von radelnden Rüpeln

Innerstädtische Abkürzung vor dem Aus Hotelchef hat Faxen dicke von radelnden Rüpeln

Einer beliebten innerstädtischen Abkürzung zwischen Knickwall und Torstraße droht das Aus: Nachdem auch Hinweisschilder und Fahrbahnschwellen Radfahrer nicht dazu bringen, ihr Gefährt über das Hotelgelände zu schieben, neigt Deutsches-Haus-Chef Armin Schega-Emmerich inzwischen dazu, den Durchgang zum Knickwall dicht zu machen.

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Macht er die Durchfahrt zu? Hotelchef Armin Schega-Emmerich ärgert sich über Radler, die über sein Gelände radeln.

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. Einer beliebten innerstädtischen Abkürzung zwischen Knickwall und Torstraße droht das Aus: Nachdem auch Hinweisschilder und Fahrbahnschwellen Radfahrer nicht dazu bringen, ihr Gefährt über das Hotelgelände zu schieben, neigt Deutsches-Haus-Chef Armin Schega-Emmerich inzwischen dazu, den Durchgang zum Knickwall dicht zu machen.

Vor zwei Jahren wurde ein Fußgänger auf dem Grundstück des Deutschen Hauses umgefahren, im vorigen Jahr erwischte es fast eine schwangere Mitarbeiterin des Hotels. Schega-Emmerich ist die Situation längst leid. Im vorigen Jahr hat er es noch im Guten versucht, mit Schwellen und Schildern, die darauf hinweisen, dass der Durchgang zwischen Scheune und Hotel zum Knickwall kein öffentlicher Weg, sondern Privatgelände ist, auf dem die Fahrräder bitte geschoben werden sollen. Jetzt will Schega-Emmerich von seinem Hausrecht konsequent Gebrauch machen, denn die Appelle hätten nichts gebracht. „Im Gegenteil, es ist nicht weniger geworden.“ Kribbelige Situationen mit seinen Mitarbeitern oder Gästen auf der einen Seite und bremsenden oder sich den Weg frei klingelnden Radfahrern auf der anderen gebe es nahezu täglich. „Es wird auch mal gepöbelt.“

Von der Situation hat sich jetzt auch Martin Ohlendorf ein Bild gemacht. In einer Mittagspause habe er 13 Radfahrer auf dem Gelände gezählt, von denen gerade mal zwei geschoben hätten. Der Chef der städtischen Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft Wista hat sich als Vermittler zwischen Schega-Emmerich und der Stadt eingeschaltet. Er könne den Hotelier sehr gut verstehen. Auf der anderen Seite habe die Stadt ein Interesse daran, dass diese kürzeste Verbindung zwischen Torstraße und Knickwall offen bleibt.

Eine Idee der Stadt, weitere Fahrbahnschwellen, die zum Langsamfahren zwingen sollen, zu installieren, reißt Schega-Emmerich nicht vom Hocker. „Wir haben noch keine Lösung“, räumt Ohlendorf ein. Es werde noch Gespräche geben. „Wir hoffen, zum Ende des Jahres eine gemeinsame Lösung zu finden.“

Von Dirk Reitmeister

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