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Holperpisten passen nicht zur Radregion

Gifhorn Holperpisten passen nicht zur Radregion

In der Fahrradregion Südheide Gifhorn wird das Radfahren eine immer aufrüttelndere Angelegenheit. Das beklagen Radler, die mit ihren Drahteseln täglich auf den Wegen unterwegs sind. Der ADFC sieht ebenfalls Verbesserungsbedarf, hat allerdings auch Verständnis für die finanziellen Nöte der Straßeneigentümer.

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Immer mehr Schäden auf Radwegen im Kreis: Ulrich Halfpap ist sauer über den Zustand der Pisten für Drahtesel. Auch touristische Strecken für Radler seien betroffen.

Zwischen Weyhausen und Bokensdorf ist dem Wasbütteler Ulrich Halfpap jetzt der Kragen geplatzt. Auch dort steht seit neuestem das Warnschild „Radwegschäden“. „Es tauchen immer mehr von diesen Schildern auf“, sagt der Wasbütteler, der mehr als 10.000 Kilometer im Jahr auf dem Drahtesel in der gesamten Region unterwegs ist.

Schlaglöcher und Wurzelwellen: Die meisten Straßen begleitenden Radwege im Kreisgebiet empfindet Halfpap inzwischen als Zumutung. „Man kann die doch nicht vergammeln lassen.“ Und auch viele touristische Radwege - etwa von Dannenbüttel zum Tankumsee - seien in einem schlechten Zustand, beklagt der Wasbütteler die Situation.

In der Vergangenheit seien Radwege hintenan gestellt worden, nun hinke man hinterher, meint Wolfgang Harder vom ADFC, der ebenfalls einen großen Verbesserungsbedarf sieht. Gleichzeitig weiß der Radfahrer: „Es mangelt wahrscheinlich am Geld. Und man kann nicht überall zugleich sein.“

Zumindest bei den touristischen Radwegen sei nun eine neue Handhabung der Unterhaltung angeschoben. Nur noch kaum oder gar nicht mehr genutzte Wege wie den von Weyhausen nach Brackstedt oder von Brenneckenbrück nach Leiferde sollten aufgegeben werden, um mehr Geld in die übrigen Radrouten investieren zu können, schlägt der ADFC-Chef vor.

rtm

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