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Gifhorn Stadt Hohes Feld: Neues Baugebiet in Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Hohes Feld: Neues Baugebiet in Gifhorn
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00:24 07.09.2018
Hohes Feld: Zwischen den Straßen Kirchweg und Wilscher Weg soll ein neues Baugebiet ausgewiesen werden. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Zudem geht’s um ein Umlegungsverfahren für Grundstücke, denn nicht alle Eigentümer stehen hinter dem Projekt.

„In der Stadt Gifhorn besteht nach wie vor eine große Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken. Freie Grundstücke stehen nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Daher soll im Bereich zwischen den Straßen Wilscher Weg und Kirchweg ein weiteres Wohngebiet ausgewiesen werden. Dazu ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Der wirksame Flächennutzungsplan von 1977 stelle nur für einen Teilbereich Wohnbauflächen dar. Die gewerblich genutzten Flächen am Wilscher Weg seien als Gewerbegebiet dargestellt; die übrigen Flächen als Flächen für die Landwirtschaft. „Daher soll zur Vorbereitung des Bebauungsplanes der Flächennutzungsplan geändert werden“, setzt die Stadt auf grünes Licht der Politik.

Eine weitere schwierige Hürde ist noch zu nehmen: Der Stadt Gifhorn und der mit der Grundstücksentwicklung und Erschließung beauftragten GEG sei es bisher nicht gelungen, im Bereich des Bebauungsplanes alle Schlüsselgrundstücke für die Planrealisierung zu erwerben. Da sich eine „vollständige privatrechtliche Einigung“ weiterhin sehr schwierig gestalte, sei nun die Einleitung eines Umlegungsverfahrens unerlässlich.

„Ist auf dem Wege des freiwilligen Landtausches eine Bodenordnung nicht möglich, ist ein rechtlich geordnetes Verfahren, die Umlegung, durchzuführen. Bei einer Umlegung werden bebaute und unbebaute Grundstücke in der Weise neu geordnet, dass nach Lage, Form und Größe für die bauliche oder sonstige Nutzung zweckmäßig gestaltete Grundstücke entstehen“, klärt die Verwaltung in der Vorlage auf. Die Umlegung sei ein gesetzlich geregeltes, förmliches Grundstückstauschverfahren.

Ein siebenköpfiger Umlegungsausschuss und das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) sollen das Projekt voran bringen.

Von Uwe Stadtlich

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