Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Hoffen auf die Ganztagsschule

Brome Hoffen auf die Ganztagsschule

Brome. „Unser Verständnis von Bürgervertretern und Mandatsträgern ist, dass die Politik die Richtung vorgibt und die Verwaltung die politischen Beschlüsse umsetzen soll - und nicht umgekehrt!“

Voriger Artikel
Senioren: Selbstbestimmt leben
Nächster Artikel
Einbrüche am hellichten Tag

Grundschule Brome: Die Eltern klemmen sich dahinter, um doch noch eine offene Ganztagsschule im nächsten Sommer zu bekommen.

Quelle: Rolf-Peter Zur

So ein Zitat aus einem offenen Brief der Eltern der Bromer Grundschüler an den Samtgemeinderat. Samt Hinweis, dass der Ratsbeschluss aus dem März 2013, Fach- und Sanierungskonzepte für eine zweizügige Ganztagsschule zu erstellen, bislang nicht umgesetzt ist.

Die Eltern - unterschrieben haben Tobias Behrens und Udo Nestler im Namen aller - hoffen, dass der Samtgemeinderat am Donnerstag anders als der Schulausschuss vorige Woche (AZ berichtete) den Weg zu einer Ganztagsschule ab August 2014 ebnet (siehe Text unten).

Ganz ausgeschlossen scheint das nicht: Gestern Morgen hat der Arbeitskreis aus Verwaltung, Politik, Vertretern der Schule und Planern sich mit den Sanierungs- und Umbau-Konzepten befasst. Nach AZ-Informationen ein konstruktives Gespräch, an dessen Ende sich bereits eine favorisierte Variante abgezeichnet hat. Die Planer haben nun den Auftrag, im Dezember mit weiteren Details in den Arbeitskreis zu kommen. Dann könnte die Politik im Frühjahr entscheiden.

Einführung der Ganztagsschule im Sommer, kurz danach Beginn der Sanierung: Für Lehrer und Schüler sei das zu bewältigen, hatte Rektorin Marianne Berlinecke vorige Woche betont.

tru

AUSZÜGE AUS DEM OFFENEN BRIEF DER ELTERN

„Wir halten das von der Schule vorgelegte Ganztagsschulkonzept für zeitlich und finanziell umsetzbar. Dies betrifft beispielsweise den erforderlichen Raum zur Essensausgabe. Diese Räumlichkeit wäre problemlos in der derzeitigen Schulküche/Hausmeisterraum einrichtbar, zumal hier im Gegensatz zu einer Übergangslösung (Aula) mit angeführten 40.000 Euro schon sehr viel erreicht werden könnte.“

„Wir alle würden davon profitieren, dass familienfreundliche Politik tatsächlich umgesetzt wird: Familien in Brome erhalten eine verbindliche Planungssicherheit; Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird erleichtert; eine zeitgemäße bildungspolitische Infrastruktur wird eingeführt; die Attraktivität des Wohnortes wird gestärkt und jungen Familien wird es erleichtert, aufs Land zu ziehen; erhebliche Stressminderung für Eltern, die weite Fahrwege zurücklegen müssen; erhebliche Entlastung von Familienmitgliedern, die bisher die Betreuung stemmen müssen; unsere Kinder erhalten Chancengleichheit im Betreuungs- und Bildungsangebot und dies vor Ort; Transportkosten werden gespart, die Umwelt und die Nerven werden geschont.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Nussknacker in der Stadthalle

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Chefredakteur Dirk Borth im Freitags-Talk auf Radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Haben Sie Angst vor der Vogelgrippe?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr