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Hof Thies: Dreschfest zum 500. Geburtstag

Groß Oesingen Hof Thies: Dreschfest zum 500. Geburtstag

Groß Oesingen. Eine gemeinsame Veranstaltung des Heimatvereins sowie vom Hof Thies zog am Wochenende Hunderte Gäste an. „Unser Dreschfest und 500 Jahre Hof Thies ließen sich wunderbar kombinieren“, machte Friedhelm Dierks, Vorsitzender des Heimatvereins, deutlich.

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500 Jahre Hofgeschichte präsentiert: Friedrich-Wilhelm Böse (v.l.), Nicole und Carsten Fickendey-Engels, Mutter Elisabeth, geborene Thies, sowie Ottilie Böse.

Vor dem Hof an der Straße ratterte eine Fricke-Dreschmaschine aus Lamspringe (Baujahr 1951). Dort droschen Heimatvereinsmitglieder Weizen. „Diese Maschine war schon ein gewaltiger Fortschritt gegenüber noch früheren Zeiten“, sagte Dierks. Er und weitere 20 Vereinsmitglieder ließen die Zeit von früher wieder aufleben. Dazu hatten sie sogar alte Trachten an.

Auf dem Hof selbst gab es einen Imker- und einen Jägerstand. Der Kinderförderverein Maiglöckchen war präsent, die Spinnfrauen des Heimatvereins zeigten ihr Können, eine Modellhaus-Ausstellung über den Hof Thies zog viele Blicke auf sich, der Mopedclub Heide-Simis 03 gewährte Einblicke in seine Arbeit und stellte neu aufgebaute Simson-Mopeds vor. Viel Applaus ernteten die Gymnastikdamen des Sportvereins für ihre Auftritte. Aber auch für den selbstgebackenen Kuchen der Landfrauen gab es Lob.

Hofbesitzer Carsten Fickendey-Engels und seine Frau Nicole freuten sich nicht nur über den regen Zuspruch, sie dankten auch allen Helfern. Die 500-jährige Geschichte des Hofes ist stark mit der ehemaligen Reichsstraße, die von der Ostsee zum Harz führte, verbunden. Der Hof lag an dieser Straße und diente ab 1634 als Poststation. Bald wurde auch mit einer Krugwirtschaft Geld verdient. Bis 1908 gab es sogar eine eigene Brennerei (AZ berichtete). „Heute verdienen wie unser Geld mit der Land- und Forstwirtschaft“, berichtet Carsten Fickendey-Engels.

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