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Höfersches Haus: Schmuckstück wird saniert

Gifhorn Höfersches Haus: Schmuckstück wird saniert

Gifhorn. Sanierungsarbeiten mit Materialien und Werkzeugen wie vor rund 450 Jahren werden zurzeit am Höferschen Haus in der Gifhorner Fußgängerzone ausgeführt.

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Wie früher: Die Sanierung des Höferschen Hauses erfolgt sehr sorgsam. Familie Ohse darf sich über einen 20.000-Euro-Zuschuss für die Sanierung freuen.

Quelle: Cagla Canidar

An dem mit Schnitzereien verzierten Gebäude, das vermutlich im Jahr 1570 entstand und eines der wenigen weitgehend originalen Reihen-Bürgerhäuser ist, werden Schäden behoben, die durch früheren Sanierungsarbeiten des Fachwerks entstanden sind.

„Damals wurden wasserundurchlässige Farben verwendet“, erklärte Burkhard Ohse, dessen Eltern Erika und Hartmut Ohse das historische Gebäude gehört. Dadurch hätten sich Schimmelpilze in den Fachwerkbalken gebildet, die das Holz für Nagekäfer vorverdaut hätten, so Ohse. Die Käfer hätten sich dann durchs Holz gefressen.

Die schadhaften Stellen werden zurzeit an der Gebäudeseite zur Torstraße hin vom Zimmerer Falko Sluschny von einer Spezialfirma in mühevoller Kleinarbeit saniert - wie vor Hunderten von Jahren. Dabei werden keine kompletten Balken ausgetauscht, sondern nur die schadhaften Teile der Balken. Grobe Unebenheiten auf dem Holz werden nicht etwa mit Silikon ausgefüllt, sondern mit einem Gemisch aus Lehm, Firnis und Kälberhaar. Ab Montag werden die Maurer sich die einzelnen Fächer dieses Bauabschnitts vornehmen.

Gefördert wird diese Sanierung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und Lotto Niedersachsen. Martina Wolff vom DSD-Ortskuratorium und Herbert John von Lotto übergaben gestern einen Scheck über 20.000 Euro.

Im nächsten und im übernächsten Jahr soll dann die Außenfassade zum Steinweg hin saniert werden.

fed

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