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Hochwasserlage spitzt sich langsam zu

Gifhorn Hochwasserlage spitzt sich langsam zu

In Sachen Hochwasser im Landkreis ist an vielen Flüssen Meldestufe 2 erreicht.

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An der Tangente: Land unter heißt es auf vielen Flächen im Kreisgebiet.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Der Dauerregen der vergangenen Tage hat auch im Landkreis Gifhorn zu einer angespannten Hochwassersituation geführt. „Von einer Katastrophensituation sind wir jedoch weit entfernt“, sagt Achim Stolz, Sprecher des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), auf AZ-Anfrage.

Die Aller bei Brenneckenbrück, deren Pegelstand sonst bei 1,57 Metern (mittlerer Wasserstand) liege, habe am Mittwochmorgen einen Wasserstand von 3,05 Metern erreicht, so der Fachmann. Beim Hochwasser 1981 wurden 3,62 Meter gemwessen, beim Hochwasser 2003 waren es 3,48 Meter. Auch die Ise ist betroffen. Der Wasserstand, der im Durchschnitt an der Pegel-Messstelle in Neudorf-Platendorf 87 Zentimeter beträgt, lag am Dienstagmorgen bei 2,01 Meter. Beim Hochwasser 1998 wurden 2,37 Meter, beim Hochwasser 2007 sogar 2,44 Meter erreicht. Die derzeit gültige Meldestufe 2 bedeute, dass es zu Ausuferungen kommt. „Betroffen sind überwiegend landwirtschaftliche Flächen“, erläutert der Experte.Auch an der Oker bei Groß Schwülper sieht die Situation ähnlich aus: Der Wasserstand ist auf 4,51 Meter gestiegen - der mittlere Wert liegt sonst bei 2,60 Metern. Extremwerte wurden beim Pegel in Groß Schwülper beim Hochwasser 2003 mit 5,44 Metern erzielt.

„Unsere Mitarbeiter sind seit drei Tagen im Dauereinsatz“, berichtet Silke Westphalen, Chefin des Aller-Ohre-Verbandes. Umgestürzte Bäume werden aus Gräben und Flüssen beseitigt, Durchlass-Verstopfungen beseitigt. In den vergangenen drei Tagen seien 38 Liter Regen auf den Quadratmeter gemessen worden, sagt sie.

„Der Regen lässt in den nächsten Tagen nach“, verweist Stolz auf stagnierende Pegelstände. Steigende Werte seien nur noch im Unterlauf der Flüsse festzustellen.

ust

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