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Gifhorn Stadt Muss diese Schikane sein?
Gifhorn Gifhorn Stadt Muss diese Schikane sein?
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00:25 24.11.2018
Stein des Anstoßes: Die neuen Hochbord-Nasen auf dem Lehmweg sorgen für mächtig Ärger in Gifhorn. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Bei den so genannten „Nasen“ handelt es sich um drei mit Hochbord eingefasste Pflasterflächen, auf die anschließend rot-weiße Sicherheitsbarken aufgestellt werden, auch zusätzliche Markierungen sind geplant. „In beiden Fraktionen kann man sich allerdings nicht an eine entsprechende Verwaltungsvorlage erinnern, in der dieses Projekt behandelt worden ist“, bezieht CDU-Fraktionschef Thomas Reuter Position für die Mehrheitsgruppe.

„Wir nehmen die Kritik von Anliegern und Verkehrsteilnehmern ernst“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende. CDU und Grüne hätten der Verwaltung inzwischen den Auftrag erteilt, der Politik mitzuteilen, auf welcher Grundlage das Bauvorhaben beauftragt und angegangen worden ist. Zudem werde es schon in den nächsten Tagen einen Ortstermin von CDU und Grünen geben. „Wir wollen uns selbst ein Bild von der Situation machen“, so Reuter.

Weil sich eine der drei Hochbord-Nasen unmittelbar vor der Ampel am Kreuzungsbereich Lehmweg/Pommernring/Blumenstraße befindet, wird es nun insbesondere für die langen Gelenkbusse der VLG eng. Die Aufstellfläche in Richtung K 114 reicht nicht mehr aus. „Schildbürgerstreich“ und „Steuergeld-Verschwendung“ kommentieren Busfahrer das „Nasen“-Bauvorhaben. „Diese Projekt ist mit uns nicht abgestimmt – aus unserer Sicht besteht keine Notwendigkeit für diese Baumaßnahme“, erklärt VLG-Fahrdienstleiter Henrik Bude. Insbesondere beim Begegnungsverkehr von zwei Bussen werde es durch die „Nasen“ jetzt problematisch.

Das Projekt sei der Politik im Zusammenhang mit dem Ausbau der IGS-Bushaltestelle im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt und so beschlossen worden, sagt Stadt-Sprecherin Annette Siemer. „Damit reagieren wir auf die massiven Anlieger-Beschwerden, die immer wieder Raserei in ihrer Straße beklagt haben“, ergänzt Tiefbauamts-Chef Joachim Keuch die Ausführungen.

Von Uwe Stadtlich

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