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Gifhorn Stadt Tansania im Zentrum einer Ausstellung
Gifhorn Gifhorn Stadt Tansania im Zentrum einer Ausstellung
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06:00 28.03.2018
Von Deutsch-Ostafrika nach Tansania: Eine Ausstellung dazu gibt es im Historischen Museum Schloss Gifhorn zu sehen. Quelle: Martin Seth
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Gifhorn

 Irmgard Damm, pensionierte Lehrerin, und ihr Mann Martin A. Seth, Fotograf, haben sich intensiv mit dem Land Tansania auseinander gesetzt.

In Zusammenarbeit mit dem Museum ist dabei ein Kleinod einer wunderschönen Ausstellung herausgekommen. Von der Chagga-Kultur am Kilimandscharo bis hin zu den Massai, die als Halbnomaden in der Savanne leben, taucht man ab in eine fremde, faszinierende Welt.

Von der Hahnschlachtung bei Stella auf dem Bauernhof am Kilimandscharo geht es zum Kirchgang am Sonntag in den Gottesdienst, der ganz selbstverständlich zum Leben der Chagga dazugehört. Nach dem Gottesdienst werden die gespendeten Sachen wie Bananen, lebende Hühner und andere Dinge versteigert, um das Gemeindeeinkommen aufzubessern. Die Ausstellungsmacher haben es dokumentiert.

Zwei Schaufensterpuppen in Massaikleidung

Und dann sind da noch zwei Schaufensterpuppen in Massaikleidung und mit Schmuck behangen, die einem von hinten aus den Kasematten entgegen blicken. Dem Besucher werden außerdem auf Tafeln Infos zur Geschichte der einstigen deutschen Kolonie Ostafrika gegeben, deren Gebiet ungefähr dem heutigen Tansania entspricht. Hier erfährt der Besucher unter anderem, dass ein Aufstand der Bevölkerung gegen die weißen Kolonialherren 1905 blutigst niedergeschlagen wurde; aber auch, dass das Land 1961 unabhängig wurde.

Von Deutsch-Ostafrika nach Tansania: Eine Ausstellung zu diesem Thema gibt es im Historischen Museum Schloss Gifhorn zu sehen. Quelle: Martin Seth

Irmgard Damm verbringt seit einigen Jahren immer mehrere Wochen pro Jahr bei den Massai. Der deutsche Verein „Hilfe für die Massai“ hat in Malambo, einem kleinen Ort in der nördlichen Massaisavanne, ein Schulprojekt gegründet.

Hier führt die ehemalige Konrektorin Weiterbildungsveranstaltungen für die dortigen Lehrkräfte durch. Martin A. Seth hält fotografisch diese Eindrücke in Bildern fest, ihn faszinieren nicht nur die Tiere und die Landschaften, als besondere fotografische Herausforderung empfindet er die Menschen.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Museums noch bis Mitte Februar 2019 zu sehen.

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