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Hinweis auf Kriegsgräber fehlt

Rühen Hinweis auf Kriegsgräber fehlt

Rühen. „Wenn wir schon so eine Gedenkstätte haben, sollte es auch einen Hinweis darauf geben“, ärgert sich Ignaz Redler über das seit langem verschwundene Schild auf dem gemeindeeigenen Parkplatz an der B244, das einst den Weg wies zur letzten Ruhestätte von Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg.

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Wenn schon, denn schon: Ignaz Redler an der Kriegsgräber-Gedenkstätte, zu der seit Jahren das wegweisende Schild fehlt.

Quelle: Photowerk (jr)

Redler leitet die „Mittwochsgruppe“, die sich unter anderem um die Pflege der Gedenkstätte kümmert. Das fehlende Hinweisschild sei jedoch Sache der Samtgemeinde. „Das wurde 1986 bei einem Unfall umgefahren“, weiß der 70-Jährige, dem auch ein Beleg vorliegt, wonach die Versicherung des Unfallverursachers seinerzeit 260 Mark an die Kommune gezahlt hat: „Aber ein neues Schild gibt‘s bis heute nicht.“ Auch auf mehrere Anfragen an die zuständige Sachbearbeiterin in der Samtgemeinde in der jüngsten Vergangenheit blieben Antworten aus: „Das kann‘s nicht sein“, so Redler.

„Die Sache ist in Arbeit“, versichert Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel gegenüber der AZ. Das 1978 aufgestellte Schild sei bis 1987 zweimal umgefahren worden und dann etwas weiter von der Straße entfernt ein drittes Mal aufgestellt worden: „Und dann ist es irgendwann verschwunden. Wann und wie, weiß keiner.“ Erst durch die Hinweise von Redler sei man überhaupt darauf aufmerksam geworden: „Darüber sind wir auch froh“, so Bammel.

Mittlerweile seien die Kosten für ein neues Schild ermittelt – 800 Euro. Der nächste Schritt sei die Auftragsvergabe. Noch in diesem Jahr soll wieder schwarz auf weißem Grund mit Entfernungsangabe und Kreuzen der Weg gewiesen werden zu der Gedenkstätte.

jr

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