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Hillerser Rat ist gegen neues Sparkassen-Konzept

Hillerse Hillerser Rat ist gegen neues Sparkassen-Konzept

Hillerse. Der geplante Ausgleichsflächenpool der Gemeinde Hillerse (AZ berichtete, s. Text rechts) war erwartungsgemäß umstritten während der jüngsten Ratssitzung. Bei einer Resolution gegen die Umwandlung der Sparkassen-Filiale im Ort waren sich die Politiker hingegen alle einig.

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Sparkasse will auf Automatenbetrieb umstellen: Der Hillerser Rat verfasst nun eine Resolution zu den Absichten des Geldinstituts.

Quelle: Chris Niebuhr

Bürgermeister Detlef Tanke betonte, eine Sparkassen-Filiale gehöre für ihn zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Er habe wenig Verständnis für die Entscheidung, den Filialbetrieb einzustellen und nur noch eine SB-Filiale mit Automaten anzubieten. Hillerse habe 2500 Einwohner, und selbst die Post müsse in Orten ab 2000 Einwohnern entsprechend vertreten sein.Der Rat sprach sich einstimmig für eine Resolution aus. Darin wird die Sparkasse aufgefordert, mindestens tageweise den Geschäftsstellenbetrieb aufrecht zu erhalten. Zudem soll der Vorstand die geplante Umwandlung noch einmal in einer Einwohnerversammlung erläutern. Zumindest das sei bereits in Aussicht gestellt worden, erklärte Tanke.

cn

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Ausgleichspool beschlossen

Hillerse. Mit dem Bebauungsplan Rolfsbütteler Feld möchte die Gemeinde Hillerse einen acht Hektar großen Ausgleichsflächenpool schaffen. Die SPD sieht darin nur Vorteile für den Naturschutz und für Hillerse, denn so bleibe Geld für Ausgleichsmaßnahmen vor Ort, sagte Sprecher Philipp Raulfs. Auch Karsten Dürkop findet, man könne den Flächenpool nicht hoch genug bewerten aus ökologischer Sicht.

 Die CDU sah die Sache etwas anders. Maike Blickwede betonte, Ausgleichsflächen in Hillerse seien grundsätzlich zu begrüßen, nicht jedoch die Art, wie die Fläche ausgewählt worden sei ohne Alternativen zu prüfen. Berit Hartig sagte, die Fläche sei sehr geeignet für die Landwirtschaft. Im Abwägungsprozess habe auch keine Berücksichtigung gefunden, dass es in

Hillerse viele Flächen mit deutlich geringerem Wert für die Landwirtschaft gebe.

Letztlich setzte sich die SPD mit ihrer Mehrheit im Rat durch. Mit sieben gegen sechs Stimmen fiel der Beschluss für den B-Plan für den Flächenpool.

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